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Musikreport

Neil Young nimmt die Kapitol-Stürmer in Schutz!

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Laut dem Musiker sei die Meute in Washington manipuliert worden - die Schuld sieht er insbesondere bei den sozialen Medien.

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Die Bilder des Kapitol-Sturms in Washington haben in der vergangenen Woche weltweit für Entsetzen gesorgt. Genauso ging es auch dem legendären Singer-Songwriter Neil Young, welcher auf seiner Homepage, den “Neil Young Archives”, ein ausführliches Statement dazu geteilt hat. Der 75-Jährige zeigte sich darin zwar schockiert über “die Zerstörung und die Respektlosigkeit”, nimmt die Kapitol-Stürmer aber gleichzeitig in Schutz:

Am meisten taten mir aber die Leute leid. Sie wurden manipuliert und ihre Überzeugungen als politische Waffen verwendet. Alles, was sie taten, war zu versuchen, in der Revolution gehört zu werden.

An der von ihm angesprochenen Manipulation seien vor allem auch die einseitigen Berichte in den sozialen Netzwerken schuld. Außerdem habe Noch-Präsident Donald Trump politische Themen für seine Zwecke genutzt, so Young:

In den sozialen Medien werden Themen zu psychologischen Waffen gemacht und dazu benutzt, Hass zur Unterstützung der einen oder anderen Seite zu schüren. Das ist Donald J. Trumps Vermächtnis. Ich wünschte, Internet-Nachrichten wären zweiseitig. Soziale Medien in den Händen mächtiger Leute - Einflüsse, die Lügen und Unwahrheiten verstärken - verkrüppeln unser Glaubenssystem und hetzen uns gegeneinander auf.

Doch auch wenn Young die Kapitol-Stürmer in Schutz nimmt - Verständnis für Hass hat der Sänger in keinster Weise. Zudem verurteilt der Musiker, welcher sowohl die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, die rassistischen “White Supremacists”:

Wir brauchen diesen Hass nicht. Wir brauchen Diskussionen und Lösungen. Respekt für die Überzeugungen der anderen. Keinen Hass. Es gibt hier keinen Platz für White Supremacy. Die Menschen brauchen sich gegenseitig, um wirklich frei zu sein. Hass wird niemals zu Freiheit führen.

Bereits im Juli 2020 machte Young seinem Ärger über die politischen Verhältnisse in seiner Neuauflage von “Lookin’ for a Leader” Luft:

 

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