Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? Radio Regenbogen verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren damit über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt direkt nachdem sie passieren.
Heute keine Lust? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!
Musikreport

Rage Against the Machine: Eigene Mini-Doku über Rassismus!

Anzeige

Im 15-minütigen Film „Killing in Thy Name“ klärt die Band über die Geschichte der USA auf und äußert ihre Gedanken zum Thema Rassismus sowie ihrer Verantwortung als Künstler.

Anzeige

Schon gewusst: Rage Against the Machine gibt es im REGENBOGEN ZWEI Metal-Webradio zu hören!

Im Jahr 1992 haben die Alternative-Metaller von Rage Against the Machine mit ihrer Single “Killing in the Name” für Aufsehen gesorgt. Und nachdem der Song in der jüngeren Vergangenheit kurioserweise als Pro-Trump-Hymne missbraucht wurde, klärt die Band nun über die US-amerikanische Geschichte auf, welche die Nummer damals inspiriert hatte. In ihrem 15-minütigen Dokumentarfilm „Killing in Thy Name“, welchen sie gemeinsam mit dem internationalen Künstlerkollektiv The Ummah Chroma (deutsch: “Gemeinschaft der Farben”) produziert haben, äußern die Bandmitglieder auch ihre eigenen Gedanken zum Thema Rassismus sowie ihrer Verantwortung als Künstler:

 

In dem kurzen Film geht es um einen Lehrer, welcher seine Schüler über die Geschichte der Sklaverei, des Rassismus und der Unterdrückung in den Vereinigten Staaten unterrichtet. Bevor die Doku letztendlich mit der Aufnahme einer Live-Performance von “Killing in the Name” abgeschlossen wird, werden immer wieder Gedanken der Bandmitglieder als Zitate eingeblendet. Bassist Tim Commerford sagt über seine politische Verantwortung als Künstler folgendes:

Songs zu schreiben, die etwas darüber aussagen, was gesellschaftlich und politisch vor sich geht, ist für uns keine Wahl. Es ist eine Verpflichtung. Ich will Musik als Waffe benutzen und anfangen, Narren zu vertreiben.

Drummer Brad Wilk sieht das ähnlich und weist vor allem auf ihre Verantwortung gegenüber den jungen Fans hin:

Die Musik würde ohne die Politik nicht existieren. Wenn wir eine Show spielen und es bei einem Kind im Publikum ,klick‘ macht - diese Veränderung, diesen Prozess des Selbstdenkens in Gang zu setzen - dann ist das die stärkste Wirkung, die Rage Against the Machine als Band haben kann.

Einen jungen Fan, den sie mit ihrer Musik bereits erreicht und inspiriert haben, ist die 10-jährige YouTube-Sensation Nandi Bushell. Die Britin hatte im Juni des vergangenen Jahres mit einem Cover von “Guerilla Radio” gegen Rassismus und Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten von Amerika protestiert.

Anzeige