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Musikreport

Das waren die musikalischen Highlights bei Joe Biden’s Amtseinführung!

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Die Zeremonie sowie die anschließende “Celebrating America” Veranstaltung hatten nicht nur für Politik- sondern auch Musik-Interessierte Zuschauer einiges zu bieten.

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Seit gestern (20. Januar) ist Joe Biden offiziell der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Und die weltweit aufmerksam verfolgte Einführungszeremonie in Washington D.C. hatte auch in musikalischer Hinsicht einiges zu bieten. Den Anfang machte wie erwartet Sängerin Lady Gaga, welche das Event um kurz nach 17:30 Uhr deutscher Zeit mit der US-amerikanischen Nationalhymne eröffnete. Die 34-Jährige gilt seit Biden’s Kandidatur als eine seiner prominentesten Unterstützerinnen und war auch bereits während der Amtszeit von Barack Obama politisch engagiert.

 

Nach dem traditionellen Schwur des neuen Präsidenten und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris folgte die Performance einer weiteren Powerfrau: Jennifer Lopez. Eine kurze Pause im berühmten Folk-Song “This Land Is Your Land” nutze die 51-Jährige, um ein Statement für spanisch-sprachige Einwanderer zu setzen. Die Sängerin erzählte in ihrer Muttersprache von ihrer Hoffnung einer “Nation unter Gott, unteilbar und mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle”. Direkt im Anschluss folgte dann Biden’s Vereidigung zum 46. Präsidenten der USA sowie dessen allererste Rede im neuen Amt.

Doch zurück zur Musik: Gegen 2:30 Uhr deutscher Zeit wurde das “Celebrating America Event” eröffnet - und zwar von keinem geringeren als Bruce Springsteen. Unterstützt von seiner Akustik-Gitarre gab der Boss “Land of Hope and Dreams” zum besten. Nichts neues für Springsteen, der 2009 bereits bei der Amtseinführung von Barack Obama gespielt hat.

In der Folge betrat Jon Bon Jovi die Bühne, welcher gemeinsam mit seiner Band den Beatles-Klassiker “Here Comes the Sun” anstimmte. Als einer der wenigen musikalischen Gäste nutzte der 58-Jährige die Bühne nicht, um ein kurzes politisches Statement abzugeben - wobei er seine Gedanken zum Zustand der USA ja auch bereits auf seinem neuesten Album “2020” kundgetan hatte.

 

Das von Hollywood-Superstar Tom Hanks moderierte Event hatte darüber hinaus noch einige der ganz großen Namen der Musikbranche zu bieten. Auf der Bühne standen in der Folge unter anderem noch Justin Timberlake, John Legend oder auch The Black Pumas. Ein absolutes Highlight für Rock-Fans dürfte aber zweifellos der Auftritt der Foo Fighters gewesen sein. Die Band um Frontmann Dave Grohl entschied sich für ihren Song “Times Like These” aus dem Jahr 2002 - eingeleitet von emotionalen Worten des Frontmanns:

Meine Mutter Virginia war 35 Jahre lang Lehrerin an einer öffentlichen Schule. (...) In diesem Jahr sahen sich unsere LehrerInnen beispiellosen Herausforderungen gegenüber. Aber mit Hilfe von Leidenschaft und Kreativität haben sie diese Herausforderungen gemeistert. Also ist dieser nächste Song für (...) all die unerschütterlichen LehrerInnen, welche die Kinder unserer Nation weiterhin jeden Tag erleuchten

 

Und auch über ein lang ersehntes Live-Comeback konnten sich Biden, Harris sowie die Zuschauer freuen: Nach ganzen 22 Jahren standen die New Radicals wieder gemeinsam auf einer Bühne. Weil ihr großer Hit “You Get What You Give” zu den Lieblingssongs von sowohl dem neuen Präsidenten als auch seiner Vize-Präsidentin zählt, hat sich die Band zu einem Comeback zusammengerauft:

 

Den Schlusspunkt setzte letztendlich die Sängerin Katy Perry mit ihrem Hit “Fireworks”, welcher passenderweise von jeder Menge Feuerwerk begleitet wurden. Rundherum also ein durchaus gelungener Tag für Biden und Harris.

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