Nichts mehr verpassen! Jetzt für Benachrichtigungen registrieren und die wichtigsten Nachrichten als erstes bekommen.

Lädt ...
Was sind Benachrichtigungen? Radio Regenbogen verschickt Benachrichtigungen, wie man sie von Apps auf dem Smartphone kennt. Wir informieren damit über aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt direkt nachdem sie passieren.
Heute keine Lust? Kein Problem, einfach das Fenster schließen - wir fragen nach einer Weile nochmal!
Musikreport

Pink Floyd: Roger Waters interpretiert “The Gunner’s Dream” neu!

Anzeige

Zur Neuauflage des Songs vom 1983 erschienenen Album “The Final Cut” inspirierte ihn die Geschichte eines sowjetischen Oberstleutnants, der im gleichen Jahr die Welt gerettet haben soll.

Anzeige

Im Jahr 1983 haben Pink Floyd ihr zwölftes Studioalbum „The Final Cut“ veröffentlicht. Den darauf zu findenden Song „The Gunner’s Dream“ hat ihr ehemaliger Sänger und Bassist Roger Waters nun neu interpretiert. Seine neue Version teilte der 77-Jährige inklusive einem schwarz-weißen Musikvideo:

 

Wie Rogers erklärt, hat ihn die Geschichte des sowjetischen Oberstleutnants Stanislav Petrov zur Neuauflage des Songs inspiriert. Im genau dem Jahr, in dem der Song erschien, hatten sowjetische Satelliten einen Fehlalarm ausgelöst, welcher als Nuklear-Angriff aus den USA interpretiert wurde. Nur weil Petrov den Fehlalarm rechtzeitig als solchen erkannte, konnte ein möglicher Atomkrieg verhindert werden:

Gestern Abend habe ich den Dokumentarfilm “The Man Who Saved The World” aus dem Jahr 2013 gesehen. Im Jahr bevor Stanislav die Welt rettete, schrieb ich im Jahr 1982 ein Lied mit dem Titel “The Gunner’s Dream”. Es ist seltsam sich vorzustellen, dass keiner von uns am Leben wäre, wenn Stanislav nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen wäre. Niemand unter 37 wäre überhaupt geboren worden.

Anschließend sprach sich Waters ausdrücklich gegen die Herstellung von Atomwaffen aus. Der Albumtitel „The Final Cut“ kam damals übrigens nicht von ungefähr: Nach dem Release wollte Waters die Band auflösen, womit er bei seinen Bandkollegen aber auf großen Widerstand gestoßen ist. Pink Floyd machten bekanntlich ohne ihn weiter und ließen einen jahrelangen Rechtsstreit nach sich ziehen.

Anzeige