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Musikreport

Nirvana: Baby vom “Nevermind” Cover verklagt die Band!

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Der heute 30-Jährige fordert Schadensersatz von der Band, da ihm das berühmte Cover „lebenslange Schäden zugefügt“ habe.

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Es gibt wohl nur wenige Albencover, die so ikonisch sind, wie das von Nirvana’s “Nevermind”. Es zeigt ein nacktes Baby, das einem Geldschein hinterher schwimmt. Das Baby heißt Spencer Elden, ist mittlerweile 30 Jahre alt und verklagt die Band nun auf Schadensersatz. Elden beschuldigt die Verantwortlichen, mit dem Cover "kommerzielle Kinderpornografie" in Umlauf gebracht zu haben. Außerdem habe es für die Verwendung des Fotos nie eine offizielle Erlaubnis gegeben.

In der Anklageschrift heißt es hierzu:

Weder Spencer noch seine Erziehungsberechtigten haben jemals eine Freigabe unterschrieben, die die Verwendung von Bildern von Spencer oder seines Bildes erlaubt, und schon gar nicht von kommerzieller Kinderpornografie, die ihn zeigt.

Die Legende besagt(e), dass Eldens Vater beim Foto-Shooting dabei war und 200 Dollar für die Bilder bekommen haben soll - einen Vertrag habe er aber nie unterschrieben. Kurt Cobain habe ihm damals zugesichert, dass das Bild seines Sohnes zensiert wird. Laut Spencer habe ihm das Cover “lebenslange Schäden zugefügt”.

Dieser Sinneswandel ist durchaus überraschend, wenn man bedenkt, dass er das Cover vor fünf Jahren - zum 25-jährigen Jubiläum der Platte - sogar nachgestellt hat. Angeblich trägt er auch ein “Nevermind” Tattoo auf der Brust.

 
  
Doch nur wenige Monate später scheint sich seine Meinung darüber massive geändert zu haben. In einem Interview mit der australischen GQ sagte er 2016, dass er „angepisst“ sei:

Ich habe das mein ganzes Leben lang mitgemacht. Aber in letzter Zeit habe ich nachgedacht: Was wäre, wenn ich nicht damit einverstanden wäre, dass mein verdammter Penis allen gezeigt wird? Ich hatte nicht wirklich eine Wahl.

Das Gericht prüft nun, inwieweit Elden einen Schadensersatz von der Band, Cobains Hinterbliebenen und weiteren beteiligten Personen verlangen kann.

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