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Musikreport

Nirvana: Dave Grohl findet “In Utero” seltsam!

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Für viele Nirvana Fans gilt “In Utero” als bestes Album der Grunge-Legenden - Drummer Dave Grohl kann mit ihm heute aber nichts mehr anfangen.

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Der Ex-Nirvana Drummer und heutige Foo Fighters Frontmann Dave Grohl sorgt mit einem neuen Auszug aus seiner Biografie „The Storyteller: Tales of Life and Music“ für Aufsehen. Darin äußert er sich dazu, wie er heute auf die Musik von Nirvana, insbesondere auf den Klassiker “In Utero”, zurückblickt. Das Album zu hören bereite ihm Gänsehaut - und zwar nicht im positiven Sinne:

"In Utero" hat einen Moment in der Zeit für die Band eingefangen und es ist definitiv eine genaue Darstellung der Zeit, die dunkel war. Es ist ein verdammt dunkles Album. Ich höre diese Platte nicht gerne. Für mich ist sie seltsam.

Grohls erste Memoiren erscheinen hier in Deutschland am 4. Oktober. Im neuesten Auszug hat er aber auch lobende Worte für die alten Nirvana Tracks übrig - mit einer Einschränkung:

Ich höre ab und zu Songs im Radio – und ich mag den klanglichen Unterschied, wenn “All Apologies” oder “Heart-Shaped Box” mitten in diesem Haufen komprimierter, profimäßiger, moderner Rock Radio Musik läuft, weil die Songs auffallen – aber textlich und konzeptionell greife ich nicht gerne darauf zurück.

 

 

 
Außerdem erklärt Dave, dass In Utero und Nevermind „zwei völlig unterschiedliche Alben“ seien. Das liege daran, dass Nevermind zielgerichtet entstanden sei, während In Utero einfach so passiert sei:

(...) Wir probten Stunden und Stunden und Stunden, Tag für Tag, um zu NEVERMIND zu gelangen. Aber “In Utero” war so anders – es gab keinen mühsamen Prozess … es kam einfach heraus, wie eine Säuberung, und es war so rein. Aber es ist für mich hart, das Album von vorne bis hinten zu hören. Es ist so echt, und weil es die damalige Band so genau repräsentiert, weckt es andere Erinnerungen; es macht mir irgendwie Gänsehaut.

Aktuell müssen sich Grohl, die Band und Kurt Cobains Hinterbliebene mit einer möglichen Schadensersatzklage auseinandersetzen. Das Baby vom “Nevermind” Cover ist mittlerweile nämlich 30 und gar nicht mehr glücklich darüber, dass er nackt darauf zu sehen ist.

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