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Musikreport

Metallica: COVID-19-Spürhunde bei ihren Konzerten!

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Die speziell ausgebildeten Vierbeiner sollen zuverlässiger, günstiger und vor allem “freundlicher” sein als gewöhnliche Tests.

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Ob mit oder ohne Vierbeiner: Tickets für Metallica bekommt ihr beim Rock 2er geschenkt

Wer Angst vor Hunden hat, sollte sich wohl besser zweimal überlegen, ob er aktuell backstage auf ein Metallica Konzert möchte. Bei den Shows der Thrash Metal Götter kommen nämlich COVID-19-Spürhunde zum Einsatz. Die speziell ausgebildeten Vierbeiner sind bereits seit einigen Monaten bei den Shows, um die Crewmitglieder und Backstage Gäste von Metallica zu beschnuppern. Jerry Johnson, der Geschäftsführer von der Ausbildungsfirma “Bio Detection K9 Incorporated” erklärt, wie die Menschen üblicherweise reagieren, wenn sie von einem der Vierbeiner getestet werden:

Es überrascht sie und sie sind skeptisch, aber wenn man die Instinkte eines Hundes versteht, macht es viel Sinn. Hunde beschnuppern sich gegenseitig, um zu sehen, ob der andere einen Virus hat. Wir schulen sie also darin, nach etwas zu suchen, an dem sie sowieso interessiert wären.

In einem sechswöchigen Training lernen sie anzuschlagen, sobald sie das COVID-19-Virus an den Händen oder Füßen eines Zweibeiners erschnüffeln. Weil sie dabei so zuverlässig sind, werden die Spürhunde immer beliebter bei tourenden Bands. Für James Hetfield und Co waren sie etwa bei ihren vergangenen Herbstshows, sowie den Bandjubiläums-Gigs in San Francisco im letzten Monat im Einsatz. John Peets vom Metallica Management ist begeistert vom Erfolg der Methode:

Bisher - klopfe auf Holz - haben die Hunde echt abgeliefert. Bis jetzt haben die Hunde bei uns niemanden übersehen. Sie sind zuverlässiger als die üblichen Tests. 

Bei anderen Bands sollen die Hunde sogar Infektionen erkannt haben, die den Schnelltests durch die Lappen gegangen waren. Aktuell sind 12 Spürhunde im Einsatz, acht weitere werden gerade dafür ausgebildet. Auch dafür, die neue Omikron-Variante zu erschnüffeln. Nicht nur an Händen und Füßen, sondern an den Masken der Getesteten. Laut Peets seien sie nicht nur zuverlässiger als Tests, sondern mit durchschnittlich rund 2 US-Dollar pro Person (ca. 1,76 Euro) auch günstiger. Eine wichtige Randnotiz: Die Spürhunde wären außerdem deutlich “freundlicher”, so Peets.

Die geballte Metal-Ladung bekommt ihr übrigens in unserem Metallica-Webstream

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