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Musikreport

Jimi Hendrix: Erben verklagen seine Ex-Bandkollegen posthum!

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Noel Redding und Mitch Mitchell von The Jimi Hendrix Experience weilen genau wie der Gitarrengott nicht mehr unter uns - trotzdem hat ein Streit um ausstehende Zahlungen und Songrechte begonnen.

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Die beiden The Jimi Hendrix Experience Musiker Noel Redding (Bassist) und Mitch Mitchell (Schlagzeug) spielen bereits seit 2003 beziehungsweise 2008 gemeinsam mit ihrem legendären Frontmann im Rock Heaven. Bei ihren Erben und Nachlassverwaltern ist nun aber ein Streit ums liebe Geld entbrannt. Zunächst forderten die Seiten von Redding und Mitchell, dass ihnen Anteilszahlungen an rund 3 Milliarden Streams zustünden - es ginge also um Millionenbeträge. Diese Forderung ging im Dezember zunächst an Sony Music Entertainment, welche die Rechte am Musikkatalog der Jimi Hendrix Experience hält.

Die Nachlassverwalter von Hendrix haben nun gemeinsam mit Sony reagiert und eine Klage gegen die andere Seite eingereicht. Darin heißt es:

Die Drohungen der Angeklagten haben für eine reale und begründete Haftungsbefürchtung bei den Klägern [Hendrix Nachlass und Sony] gesorgt. Die Androhung einer solchen Klage ist zum Zeitpunkt dieser Einreichung ausreichend unmittelbar und real, um die Ausstellung eines Feststellungsurteils über das Eigentum zu rechtfertigen.

Laut Dorothy Weber, der Anwältin vom Hendrix Nachlass und Sony, hätten Mitchell und Redding in den 70er Jahren Dokumente unterschrieben, in denen sie zusicherten, gegen die Erben des Gitarren Gottes keine rechtlichen Schritte einzuleiten. Diese seien den Erben der Musiker aber nicht zulässig. Hendrix’ Seite will nun sicherstellen, dass keine Zahlungen getätigt werden müssten.

Die Anwälte von Redding behaupten, dass die beiden Experience Mitglieder in “relativer Armut” gestorben seien und nie den Anspruch an ihrer Arbeit, ihren Auftritten und der Mitgründung der Band erhalten haben.

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