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Musikreport

The Who: Roger Daltrey macht sich Sorgen um Musikindustrie!

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“Ich glaube, unsere Musikindustrie wurde gestohlen” sagt Daltrey über Streaming Plattformen, wegen derer er keine erst mal keine neuen Alben mehr veröffentlichen will.

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Neue Musik von The Who? Die wird’s so schnell nicht geben. Laut Roger Daltrey sorgen die Streaminganbieter dafür, dass sich die Projekte momentan einfach nicht lohnen. Gegenüber dem “Independent” gibt er an, dass er mit dem letzten Album “Who” (2019) ein Minus von 10.000 Pfund (rund 11.800 Euro) gemacht hat. Allgemein blickt er düster auf die aktuelle Musikindustrie.

Musiker können ihren Lebensunterhalt in der Plattenindustrie nicht mehr verdienen. Ich glaube, unsere Musikindustrie wurde gestohlen. Ich denke, wir müssen uns wirklich Sorgen machen, wenn junge Musiker ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Schreiben von Musik verdienen können.

 

 
Schuld an der Situation seien Daltrey zufolge auch die Labels, welche zwar weiter groß mit verdienen - aber bedeutend weniger arbeiten würden als früher. Gleichzeitig würden sie sich aber auch von den Streaming Portalen ausrauben lassen.

Sie drücken einfach auf einen Knopf und es geht digital raus, während sie früher produzieren, vertreiben und all diese Dinge tun mussten. Sie machen einen Scheißdreck und kassieren das ganze Geld, und die Musiker bekommen nichts. Die Streaming-Anbieter zahlen am Anfang so wenig, und dann nehmen die Plattenfirmen 85, 90 Prozent davon. Man braucht eine Milliarde Streams, um 200 Pfund zu verdienen. Das ist die Realität.

Darum zögert er auch, überhaupt noch mal ein neues Album mit Pete Townshend aufzunehmen. Eine Maßnahme, die momentan ein echter Trend ist, haben The Who schon 2012 ergriffen: Sie haben ihre Musikrechte für für 100 Millionen Dollar (rund 93 MIllionen Euro) abgetreten.

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