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Musikreport

Musikfans sind die umweltbewussteren Menschen!

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Eine neue Studie aus Schottland soll dafür sorgen, dass sich die Musikindustrie intensiver mit dem Klimawandel auseinandersetzt.

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Die University of Glasgow kommt mit einer neuen Studie zum Ergebnis, dass sich Musikfans mehr um den Klimawandel sorgen, als Menschen, ohne größeres Interesse an Musik. Das kam bei "Turn Up the Volume Survey: Music Fan Attitudes Towards Climate Change and Music Sustainability", einer Befragung von rund Zweitausend Briten, raus. 
 

uni_glasgow.jpg
uni_glasgow.jpg, by University of Glasgow
Grafik: University of Glasgow

 
In der Umfrage ging es zum einen um die musikalischen Vorlieben, zum anderen um die Einstellung zum Klimawandel der Teilnehmer. Es geht daraus hervor, dass 82 Prozent der Musikfans sich Sorgen wegen des Klimawandels machen. 10 Prozentpunkte weniger sind es bei den Nicht-Musikfans. 42 Prozent der Musikliebhaber stufen sich selbst als “besorgt” darüber ein - 31 sind es bei der anderen Gruppe. Womit das genau zusammenhängt, muss genauer untersucht werden. Dr. Matt Brennan, Leiter der Studie, versucht die Zahlen zu interpretieren:

Die Musikkultur spielt seit langem eine Schlüsselrolle in sozialen Bewegungen und die Zahlen zeigen, dass diese Verbindung auch heute noch stark ist, wenn es um den Klimanotstand geht. (...) Dies sollte eine starke Botschaft an die Musikindustrie senden – an Plattenlabels, Konzertveranstalter, Streaming-Plattformen, Künstler und andere Sektoren – dass es einen Bedarf an Brancheninitiativen zur Bekämpfung des Klimawandels gibt und dass die Fans ein mutigeres Handeln fordern.

Die Studie der University of Glasgow wurde in Zusammenarbeit mit dem BPI, dem Natural Environment Research Council, Music Declares Emergency, Secretly Group, Beggars Group, Involved Group sowie der Key Production durchgeführt.

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