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Musikreport

Plattenläden starten Petition gegen DHL!

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Weil die Versandgebühren für Vinyls stark angehoben werden, sammelt die Branche Unterschriften dagegen.

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Ab dem 1. Juli greift eine neue Preiserhöhung der Deutschen Post und DHL für Pakete. Weil sich das auch massiv auf die Schallplatten-Branche auswirken könnte, hat diese nun eine Petition gestartet. Andy Vaz, Inhaber des deutschen Plattenladens “Yore Store” hat gegenüber dem “Mixmag” das Problem aus Händlersicht erklärt:

Derzeit kann ich zwei 12″-Platten für 5 € in die USA, nach Kanada oder sogar nach Australien schicken. Ab Juli wird der Versand desselben Pakets 20 Euro kosten. Sie haben das Format des Pakets so verändert, dass Vinyl-Schallplatten nicht mehr zu diesem günstigen Preis passen – uns fehlen etwa 5 cm. Die Leute werden auf keinen Fall 20 € für den Versand einer 10- oder 15-Euro-Platte zahlen wollen. Das wird sich auf alle deutschen Labels aller Genres auswirken, auf jeden, der Platten über Bandcamp oder Discogs verschickt, und so weiter.

Ab dem 1. Juli werden die Abmessungskriterien für Pakete, die unter der Kategorie „Warenpost International“ verschickt werden, nämlich reduziert. Laut Vaz könne ohne den “Markt USA” kein Plattenladen überleben können. Sie könnten einfach nicht nur von Laufkundschaft leben.

Für die Petition gegen die Durchsetzung der Preiserhöhung wurden bisher fast 12 Tausend Unterschriften gesammelt - das Ziel sind 15 Tausend. Wenn du die Plattenhändler unterstützen willst, kannst du das hier mit einer Unterschrift tun: Hier geht’s zur Petition.

 

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