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Zweifel zu groß

​Karlsruhe: Möglicher Anschlag auf Eislauflaufbahn bleibt ungeklärt

Ein 32-Jähriger aus Freiburg ist von dem Vorwurf freigesprochen worden, einen Anschlag auf die Eislaufbahn in Karlsruhe geplant zu haben. Nach Ansicht des Staatschutzsenats gehörte er der Terrormiliz Islamischer Staat an.

Vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart wurde der Mann am Mittwoch zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Wie lange der Mann hinter Gitter kommen wird, ist aber noch unklar. Seine dreijährige Untersuchungshaft und eine Gefängnisstrafe im Irak werden noch abgezogen.
 
Bundesanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 8 Jahren und drei Monaten gefordert
 
Der Fall hatte im Winter 2017 für Aufsehen gesorgt: Ein Jahr nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt soll der Angeklagte erwogen haben, mit einem Lastwagen auf die Stände an der Eislaufbahn zuzufahren. Allerdings stützte die Bundesanwaltschaft ihre Vorwürfe im Wesentlichen auf die Aussagen einer Vertrauensperson, die Verbindungen zu dem Mann gehabt hatte. «Auf seine Angaben können wir nicht bauen», sagte der Richter.