Baden & Pfalz

Hohenlochen: Flügeltausch an zwei Windkraftanlagen

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Schäden an den Rotorblättern entdeckt

Von den insgesamt vier Windenergieanlagen des Windparks Hohenlochen stehen derzeit zwei Anlagen still. Bei routinemäßigen Wartungsarbeiten Ende Dezember sind Schäden an den Rotorblättern entdeckt worden.

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Der Windpark Hohenlochen steht auf einem exponierten Höhenzug in 650 bis 700 Metern Höhe auf der Gemarkung von Oberwolfach und Hausach. Er gilt als wichtiger Baustein zur Umsetzung der Energiewende in der Region. Wenn alle vier Windanlagen ins örtliche Netz einspeisen, wird sauberer Strom für 22.222 Personen produziert. Da kurz vor dem Jahreswechsel Risse in den Rotorblättern der Windkraftanlagen 3 und 4 entdeckt wurden, steht momentan der halbe Park still, das heißt dass gegenwärtig nur zwei Anlagen Strom produzieren.

Mängel können nicht vor Ort behoben werden

Dies bedeutet, dass an den beiden nördlichen Anlagen alle Rotorblätter im ersten Halbjahr 2022 getauscht werden. Der Hersteller Enercon ist verantwortlich für die Organisation und Umsetzung des Austauschs. Die Windkraftanlagen 1 und 2 sind vom Tausch nicht betroffen und laufen sicher. Deren insgesamt sechs Flügel stammen aus einem anderen Werk des Herstellers.

Sebastian Schüßler, Projektleiter des Windparks Hohenlochen: „Wir sind froh, dass kein größerer Schaden entstanden ist, wir diesen sehr frühzeitig erkannt haben.“

Wie es zu dem Schaden an den betroffenen Flügeln gekommen ist,  wird derzeit von Enercon geklärt. Von einem Transportschaden ist gegenwärtig aufgrund erfolgter intensiver Inspektionen auf der Umladefläche in Zell am Harmersbach nicht auszugehen. „Gemeinsam mit unserem Partner Enercon werden wir dieses Problem im ersten Halbjahr 2022 lösen. Natürlich ist es bitter, dass gerade jetzt in den windstarken Wintermonaten und unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen, dass Strom knapp und teuer ist, wir nur mit halber Kraft produzieren“, so Klaus Preiser, Geschäftsführer badenovaWÄRMEPLUS.
 

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