Radio
jonathan-velasquez (unsplash)
Radio
Vorsorgliche Evakuierung der Anwohner

Bombenfund in Mannheim

In Mannheim-Almenhof wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden, welche heute um 11:00 Uhr entschärft werden soll

Die Fliegerbombe wurde auf dem Werksgelände der Firma John-Deere gefunden. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr evakuieren seit circa 8:00 Uhr vorsorglich die Anwohner. Am gestrigen Abend wurden wurden die betroffenen Personen bereits am gestrigen Abend entsprechend sensibilisiert.

Im Moll-Gymnasium in der Feldbergstraße steht den Betroffenen, für die Zeit der Entschärfung, ein Betreuungsraum zur Verfügung.

Die Straßenzüge, welche sich im Umkreis von 300 Metern um die Fundstelle befinden, sind ab circa 10:30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Auch der öffentliche Personalverkehr wird eingeschränkt.

Insgesamt wurden 529 Personen, die innerhalb des Sicherheitsradius von 300 Metern um den Fundort der 250-Kg-Bombe wohnen oder sich dort aufhielten, vorsorglich evakuiert. Weitere Personen hatten den betroffenen Bereich bereits zuvor selbstständig verlassen..

Update 12:06 Uhr

Die Fliegerbombe konnte nicht entschärft werden. Sie muss abtransportiert und kontrolliert gesprengt werden. Die Evakuierten Anwohner können nun in ihre Wohnungen zurück.
 
Eine Untersuchung der Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ergab, dass diese vor Ort nicht gefahrenlos entschärft werden kann. Um Gefahren für die Bevölkerung abzuwenden, wird die Bombe deshalb unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen abtransportiert.
 
In Zusammenarbeit mit der Stadt Mannheim, insbesondere der Feuerwehr, wird derzeit über einen geeigneten Ort für die kontrollierte Sprengung beraten.

Update 16:30 Uhr

Die Fliegerbombe wird nun an einen neuen Ort transportiert, wo sie kontrolliert gesprengt werden soll.
 
Auf einem Hilfstelefon der Stadt Mannheim werden unter der Nummer 0621 293-6370 allgemeine Auskünfte zur Evakuierung und der Entschärfung vermittelt.

Update 18:10 Uhr

Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg wurde kurz vor 18 Uhr kontrolliert gesprengt. In Zusammenarbeit mit den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten einen Platz weit außerhalb jeder Wohnbebauung von Sandhofen Richtung Norden ausgewählt. Der Verkehr auf der B44 war für die Sprengung aus Sicherheitsgründen von 17:55 Uhr bis 18:10 Uhr gesperrt.