Corona

Rheinland-Pfalz beschließt weitere Corona-Lockerungen

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Impf-Termine werden ausgeweitet - Friseure und Blumenläden öffnen

Corona-Schutzimpfungen sind in Rheinland-Pfalz jetzt für weiterer Berufsgruppen möglich. Zudem wird es Lockerungen für den Einzelhandel und Tierparks geben.

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Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) sind Corona-Schutzimpfungen in Rheinland-Pfalz ab nächster Woche auch für Erzieherinnen, Tageseltern, Grundschul- und Förderschullehrer sowie eine Reihe anderer Berufsgruppen möglich. Das Land Rheinland-Pfalz möchte alle über 80-Jährigen im Terminpool bis Mitte April impfen. Die Zweitimpfungen in den 474 Altenheimen des Landes sollten noch in dieser Woche abgeschlossen werden. 80 Prozent der Bewohner und gut 70 Prozent der Mitarbeiter seien in Rheinland-Pfalz dann gegen das Coronavirus geimpft.

Neben Friseuren können vom kommenden Montag an auch Blumenläden, Fahrschulen, Fußpflege und Tierparks öffnen. Garten- und Baumärkte dürfen ein «gartencenter-typisches Sortiment» verkaufen, aber nur draußen. Einzelunterricht in Musikschulen ist auch wieder möglich - außer Gesang und das Spielen auf Blasinstrumenten, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag in Mainz nach der Kabinettssitzung mitteilte. Mit den Öffnungen passe sich Rheinland-Pfalz an seine Nachbarbundesländer an.

Auch das baden-württembergische Landeskabinett gab bekannt, dass Blumenläden in Baden-Württemberg ab dem 1. März wieder öffnen dürfen:

Eine weitere Lockerung im Einzelhandel

Bestellte Ware kann nicht mehr nur abgeholt, sondern - unter strengen Auflagen - auch im Geschäft anprobiert werden. Beim «Termin-Shopping» darf aber immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten. Dies sei für Bekleidungsgeschäfte mit Stammkunden und Brautmodenläden eine Perspektive, sagte Dreyer. Zwischen den Terminen müsse 15 Minuten Pause für Hygienemaßnahmen sein. Bei den Tierparks und botanischen Gärten dürften maximal 25 Prozent der möglichen Besucher eingelassen werden, und die Tickets müssten im Voraus gebucht werden.

Nächster bundesweiter Corona-Gipfel am 3. März

Von der nächsten Bund-Länder Schalte am 3. März erhofft sich Dreyer eine «bundesweit möglichst einheitliche Linie». Die Ministerpräsidentin mahnt: 

"Es gibt das Bedürfnis, dass wir Perspektiven entwickeln. Das heißt nicht, dass morgen alles auf ist."

Ziel müsse es sein, ein Szenario zu entwickeln und einen gemeinsamen Weg zu gehen. «Wenn dies nicht möglich ist, werden wir uns als Land Rheinland-Pfalz Gedanken darüber machen, wie wir das hinbekommen».

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