Auf den Plätzen der Angeklagten nahmen beim Prozessauftakt kurzzeitig auch die Rechtsanwälte Platz. (Archivfoto)
Julian Rettig/dpa
Auf den Plätzen der Angeklagten nahmen beim Prozessauftakt kurzzeitig auch die Rechtsanwälte Platz. (Archivfoto)
Attacke auf Konzern in Ulm

Antrags-Scharmützel im Prozess um Angriff auf Rüstungsfirma

Die Verteidigung geht im Prozess um den Angriff auf eine israelische Rüstungsfirma weiter auf Konfrontation zur Richterin. Die Verlesung der Anklage lässt auf sich warten.

Jubelrufe und Kanon-Gesang für die Angeklagten, Streit um die Sitzordnung: Im Prozess um den Angriff auf ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm ist es immer noch nicht zur Verlesung der Anklage gekommen. Am zweiten Verhandlungstag in Stuttgart-Stammheim monierten die Verteidiger erneut, dass die Angeklagten hinter Sicherheitsglas sitzen müssen und damit eine vertrauliche Kommunikation mit ihren Anwälten nicht möglich sei. Die Verteidiger wollten zahlreiche Anträge stellen, die Richterin erteilte ihnen aber nicht das Wort. Pro-Palästina-Aktivisten klatschten beim Einzug der Angeklagten in den streng gesicherten Gerichtssaal und sangen einen Kanon.

Fünf Pro-Palästina-Aktivisten stehen vor Gericht. Sie sollen nachts in die Firma in Ulm eingebrochen sein und dort Inventar in hohem Wert zerstört haben. Den irischen, britischen, spanischen und deutschen Staatsangehörigen zwischen 25 und 40 Jahren wird Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen vorgeworfen.

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