Aufwärtstrend gestoppt: Waldhof verliert gegen Stuttgart II
Nach drei Spielen verliert der SV Waldhof Mannheim gegen den VfB Stuttgart II mit 1:3. Das Fehlen einiger Spieler macht sich bemerkbar.
Nach drei Spielen verliert der SV Waldhof Mannheim gegen den VfB Stuttgart II mit 1:3. Das Fehlen einiger Spieler macht sich bemerkbar.
Der ersatzgeschwächte SV Waldhof Mannheim hat in der 3. Fußball-Liga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Das Team verlor zum Auftakt des 25. Spieltages beim VfB Stuttgart II in Aspach mit 1:3 (0:3). Es war die erste Niederlage nach drei Partien.
Ohne die gesperrten Lukas Klünter, Niklas Hoffmann und Janne Sietan kamen die Mannheimer vor 2.600 Zuschauern über weite Strecken des Spiels nicht richtig in die Zweikämpfe und ließen den Schwaben viel Platz zum Kombinieren. Die Tore für den VfB erzielten Noah Darvich (19. und 44.) und Jeremy Arevalo (41.) bereits in der ersten Hälfte. Der Waldhof verkürzte durch Felix Lohkemper (73.).
«Wir müssen die Zweikämpfe gewinnen. Damit steht und fällt alles», sagte zur Pause Mannheims Verteidiger Samuel Abifade und legte damit den Finger in die Wunde. Wegen einer Verletzung musste zudem Torhüter Thijmen Nijhuis verletzt in der Kabine bleiben, dafür kam Lucien Hawryluk.
Mannheim erst nach der Pause auf Augenhöhe
Da lag der Waldhof aber schon deutlich zurück: Vor dem 0:1 und dem 0:3 attackierte Innenverteidiger Julian Rieckmann den Doppel-Torschützen Darvich viel zu zaghaft. Stuttgarts Winter-Neuzugang Arevalo musste vor dem 0:2 nach einem abgefälschten Ball nur noch den Fuß hinhalten.
Im zweiten Durchgang gestaltete Mannheim das Spiel etwas ausgeglichener, der VfB hatte aber gute Chancen, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten. Mansour Ouro-Tagba brachte den Ball im Waldhof-Tor unter, stand aber beim Pass von Leny Meyer knapp im Abseits.
Vor dem Waldhof-Treffer passte Oluwaseun Ogbemudia den Ball vors Tor, Stuttgarts Alexander Groiß fälschte den Ball ab, Lohkemper drückte ihn schließlich aus stark abseitsverdächtiger Position über die Linie. Mehr war an diesem Abend nicht mehr drin.
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