Beach-Volleyballerin Borger sagt Tschüss
Die frühere Vize-Weltmeisterin und zweimalige Olympia-Teilnehmerin Karla Borger beendet ihre aktive Karriere im Beach-Volleyball. Sie wird sich im Sport weiter engagieren.
Die frühere Vize-Weltmeisterin und zweimalige Olympia-Teilnehmerin Karla Borger beendet ihre aktive Karriere im Beach-Volleyball. Sie wird sich im Sport weiter engagieren.
Beach-Volleyball-Nationalspielerin Karla Borger beendet ihre langjährige Karriere. Die 37-Jährige vom Bundesstützpunkt Stuttgart werde am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und Markus Dieckmann, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, verabschiedet. Das ließ die Vize-Weltmeisterin von 2013 in einer Presseerklärung mitteilen. Spielen wird sie in Dortmund nicht mehr.
18 Jahre Beach-Volleyball
«18 Jahre lang war Beach-Volleyball mein Leben, eine unvorstellbar wertvolle Zeit für mich. Ich habe mehr dabei erreicht, als ich es mir jemals hätte denken können», sagte Borger, die an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro und 2021 in Tokio teilnahm. «Die höchsten Höhen, die tiefsten Tiefen habe ich dabei erlebt. Und ich bin oft an meine Grenzen gebracht worden. Aber ich hatte auf diesem Weg unheimlich viel Unterstützung aus den verschiedensten Richtungen. Und diesen Menschen bin ich zutiefst dankbar.»
Auch in Zukunft will sich die gebürtige Heppenheimerin, die sich für die Olympia-Bewerbung Rhein-Ruhr einsetzt, im Sport engagieren. Sie möchte zum Beispiel weiterhin junge Sportlerinnen und Sportler unterstützen. «Ich habe viel Freude daran, mein Wissen und meine Erfahrung weiterzugeben», erklärte Borger, die von 2021 bis 2025 Präsidentin von «Athleten Deutschland» war, einem Verein, der die Interessen von Bundeskaderathleten vertritt.
© dpa-infocom, dpa:260827-930-591911/1
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