«Darf uns nicht passieren»: Pokal-K.o. passt zur KSC-Krise
Sechs Niederlagen in acht Spielen - die jüngste Bilanz des Karlsruher SC ist erschreckend. In Gladbach enttäuschen die Badener sogar in Überzahl. Trainer und Abwehrchef wirken angefressen.
Sechs Niederlagen in acht Spielen - die jüngste Bilanz des Karlsruher SC ist erschreckend. In Gladbach enttäuschen die Badener sogar in Überzahl. Trainer und Abwehrchef wirken angefressen.
Auch der Tapetenwechsel hat nicht geholfen. Der Karlsruher SC steckt weiter in der Krise. Nach dem Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal bei Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach (0:2) richtet sich der Blick der Badener wieder auf den Abstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga. «Maximal enttäuschend» sei die Niederlage am Niederrhein gewesen, sagte Trainer Maximilian Senft - und entschuldigte sich bei den mitgereisten Fans. Die Lage im Wildpark spitzt sich allmählich zu.
Sechs Niederlagen in acht Spielen
Sechs der vergangenen acht Pflichtspiele hat der KSC verloren - in Gladbach sogar trotz langer Überzahl. «Das darf uns nicht passieren», kommentierte Senft den zweiten und letztlich entscheidenden Gegentreffer kurz nach der Pause. Nach dem Platzverweis gegen Gladbachs Philipp Sander in der 39. Minute hätte sein Team «geduldig bleiben» und den Gegner «müde machen» müssen, sagte der Österreicher. Stattdessen kassierte es den K.o.-Schlag.
Was am Dienstagabend besonders auffiel: Wie ideenlos und harmlos der KSC offensiv agierte. «Wir haben zu langsam gespielt und uns zu wenig erarbeitet. Gladbach wurde von uns nicht wirklich auf die Probe gestellt», monierte Abwehrchef Marcel Franke. Der Routinier steht gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (20.30 Uhr/Sky) vor seinem insgesamt 300. Zweitliga-Spiel. Gegen die Schwaben müsse man «wieder ein anderes Gesicht zeigen», sagte er. Das haben sie sich in Karlsruhe zuletzt allerdings schon häufiger vorgenommen.
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