In Südbaden geht die Party weiter. (Archivbild)
Philipp von Ditfurth/dpa
In Südbaden geht die Party weiter. (Archivbild)
Auch nach Aschermittwoch

Darum feiern ein paar Narren einfach weiter

Am Aschermittwoch ist zwar offiziell Schluss mit der Fasnet, doch in einigen Orten Südbadens wird weitergefeiert. Die sogenannte Bauernfastnacht gehört dort fest zum Terminkalender der Narren.

Für die meisten Narren im Südwesten ist die Fastnacht zwar schon vorbei, für ein paar Tausend Hästräger in Südbaden an der Grenze zur Schweiz ist aber noch nicht Schluss. Traditionell feiern die dortigen Zünfte am Wochenende nach Aschermittwoch die sogenannte Bauernfastnacht - etwa mit Umzügen und anderen närrischen Veranstaltungen.

In Kommunen wie Weil am Rhein (Landkreis Lörrach) und Sulzburg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist die «Buurefasnet» (auch: «Burefastnet») ein fester Termin im Narrenfahrplan. In den Orten an der deutsch-schweizerischen Grenze richtet man sich nach einem älteren Kalender. So wird erst nach dem Aschermittwoch richtig gefeiert – und die Narren sind im Vergleich zu anderen Regionen später dran.

Die Party geht weiter

Wer immer noch nicht genug hat, kann am Montag in der Schweiz weiterfeiern. Dort startet dann auch die Basler Fasnacht. Das traditionsreiche Ereignis zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher in die Stadt am Rhein. 

Verkleidet sind allerdings nur die Mitglieder der sogenannten Cliquen, während das Publikum zuschaut. Mit aufwendig gestalteten, handbemalten Laternen und begleitet von Piccolos und Trommeln ziehen die Gruppen durch die Straßen und sorgen für Stimmung.

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