Deshalb laufen bunt geschmückte Rinder durchs Münstertal
Es ist wieder an der Zeit für eine jahrzehntelange Tradition im Münstertal. Einheimische und Touristen bekommen Einiges zu sehen.
Es ist wieder an der Zeit für eine jahrzehntelange Tradition im Münstertal. Einheimische und Touristen bekommen Einiges zu sehen.
Manche Stars brauchen keinen roten Teppich - im Münstertal reicht eine kurvige Straße hinab in den Ort. Beim traditionellen Viehabtrieb wurden wieder dutzende bunt geschmückte Rinder von der höher gelegenen Sommerweide ins Tal geführt - begleitet von Alphornbläsern, Musikern und Schaulustigen, die die kurvige Strecke säumen.
Rund ein halbes Jahr lang haben die Rinder, die von verschiedenen Höfen aus der Umgebung stammen, den Sommer auf der Hochweide in Münstertal (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) verbracht. Nun kehren sie in ihr warmes Winterquartier zurück. Einige waren geschmückt mit Blumenkronen, andere mit Kuhglocken. Bauern begleiteten den Tross und achteten darauf, dass die Kühe im richtigen Tempo bergab laufen.
Der Viehabtrieb ist im Münstertal seit mehr als 30 Jahren ein kleines Volksfest. Die Blumenkränze der Rinder werden traditionell im Anschluss versteigert.
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