Moser arbeitete unter anderem schon an Hits wie «Alles steht Kopf», «Merida» und «Die Unglaublichen 2» mit. Die Simulationsabteilung steht in der Produktionspipeline am Computer gleich hinter der Animation. Sein Team arbeitet daran, dass sich etwa Haare, Kleidung und Stoffe richtig bewegen. Verglichen mit früheren Filmen seien die Darstellungen nun viel detaillierter, erklärt der 1981 geborene Wahl-Kalifornier.
Zu seinen Lieblingsfiguren in «Toy Story 5» gehört das Hausschwein Jimmy Dean. Für diese neue Figur habe er Haut- und Muskelbewegungen simuliert - «ein sehr spaßiges Projekt».
Stolz auf ein Herzensprojekt
«Die "Toy Story"-Familie liegt mir schon sehr am Herzen», meint Moser, der zuvor an der Hochschule der Medien in Stuttgart und an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg studierte. «Ohne "Toy Story" würde es Pixar nicht geben und ich wäre niemals hierhergekommen.» Mit dem Original von 1995 brachte Pixar den ersten animierten, also komplett am Computer erzeugten Spielfilm heraus. Er war technisch bahnbrechend und auch bei den Zuschauern auf Anhieb ein Hit.
Nach seiner Mitarbeit am vierten Teil habe er bei der fünften Folge jetzt als Teamleiter eine noch größere Rolle gehabt, sagt Moser: «Das macht mich stolz.» Das Ergebnis ist ab 23. Juli in deutschen Kinos zu sehen.
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