Bei den Löscharbeiten wird ein Feuerwehrmann verletzt. (Symbolbild)
Philipp von Ditfurth/dpa
Bei den Löscharbeiten wird ein Feuerwehrmann verletzt. (Symbolbild)
Großeinsatz auf Bauernhof

Drei Kälber sterben in brennendem Stall – Millionenschaden

Vermutlich ist an einem Heuboden ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen zerstören einen Stall komplett. Drei Kälber schaffen es nicht mehr rechtzeitig ins Freie.

Nach dem Brand auf einem Bauernhof im Allgäu, bei dem drei Kälber starben, geht die Polizei von einem Millionenschaden aus. Der Rinderstall bei Wangen (Landkreis Ravensburg) brannte am Samstag bis auf die Grundmauern nieder, wie es in einer Mitteilung der Polizei hieß. Auch ein Feuerwehrmann und ein Ersthelfer wurden leicht verletzt. 

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs seien vier Kälber in dem Stall gewesen. Eines der Jungtiere habe noch gerettet werden können, sagte ein Polizeisprecher. Für die anderen Tiere kam jede Hilfe zu spät. Sie starben in den Flammen. Rund 80 Rinder sollen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf der Weide gestanden haben.

Brandursache unklar

Das Feuer brach nach Angaben von Zeugen bei einem Heuboden aus, wie die Polizei weiter berichtete. Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude zu verhindern. Das Wasser dafür sei teilweise aus einem nahegelegenen Löschteich gepumpt worden. 

Während der Löscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Schwächeanfall, wie der Feuerwehrsprecher weiter sagte. Dieser wurde von Sanitätern versorgt. Ein Ersthelfer erlitt eine Rauchvergiftung. Insgesamt waren 115 Feuerwehrleute am Samstag auf dem Hof im Einsatz.

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