Toppmöller will die starke Leistung aus dem Dortmund-Spiel bestätigen. (Archivbild)
Marc Schüler/dpa
Toppmöller will die starke Leistung aus dem Dortmund-Spiel bestätigen. (Archivbild)
Bundesliga

Eintracht mit Doppelspitze Ebnoutalib/Kalimuendo beim VfB?

Auf Frankfurts Fußballprofis wartet nach dem turbulenten 3:3 gegen Dorrmund das nächste Spitzenspiel. Im Angriff hat Toppmöller plötzlich ganz neue Möglichkeiten.

Eintracht Frankfurt könnte mit gleich beiden Offensiv-Neuzugängen Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo in die Bundesliga-Partie beim VfB Stuttgart gehen. «Grundsätzlich glaube ich, dass es immer eine Möglichkeit ist, mit den beiden als Doppelspitze zu agieren. Deshalb besteht die Möglichkeit, dass wir beide von der Leine lassen», sagte Trainer Dino Toppmöller vor der Partie am Dienstag (18.30 Uhr/Sky).

Der gebürtige Frankfurter und Ex-Elversberger Ebnoutalib war beim 3:3 am vergangenen Freitag gegen Borussia Dortmund der gefeierte Mann nach einer starken Debüt-Leistung und dem Tor zum 2:2. Die Vorlage dazu hatte der von Nottingham Forest gekommene französische Joker Kalimuendo gegeben, über den Toppmöller ebenfalls voll des Lobes war.

«Hat schon sehr gut harmoniert»

«Was auf jeden Fall erfreulich ist: Dass das in der kurzen Zeit schon sehr gut harmoniert hat. Von den Profilen her könnte es ganz gut passen», sagte Toppmöller, der weiter auf die dauerverletzten Angreifer Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi verzichten muss.

Der Eintracht-Coach erwartet «ein sehr umkämpftes, sehr intensives Spiel» gegen die Schwaben, die mit der Empfehlung ihres 4:1-Erfolgs in Leverkusen antreten. «Eine Mannschaft voll fußballerische Klasse, gepaart mit Körperlichkeit», lobte der 45-Jährige. Auch sein Stuttgarter Kollege Sebastian Hoeneß prophezeite: «Es steckt einiges drin, auf das das Prädikat Top-Spiel zutrifft.» 

Defensive ein Dauerthema

Mit einem Sieg könnten die Frankfurter nach Punkten zu Stuttgart aufschließen. Die Eintracht hat allerdings in 16 Spielen zehn Gegentore mehr (insgesamt 33) kassiert als der VfB. Nur Wolfsburg und der 1. FC Heidenheim (beide 36) stehen defensiv schlechter da. «Wir haben insgesamt einfach zu viele Gegentore bekommen», klagte Toppmöller wieder einmal. 

Dass die Hessen gegen den BVB trotz einer 3:2-Führung dann in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich kassiert hatten, geht ihm immer noch «auf den Keks». Seine Mannschaft müsse «einfach noch schlauer, einfach noch erfahrener werden». 

«Was wir sehen wollten, haben wir gesehen»

Dennoch ist Toppmöller angetan davon, wie seine Spieler da aufgetreten waren. «Ich glaube, dass wir eine gute Antwort gegeben haben auf dem Feld. Was wir sehen wollten, haben wir gesehen. Das müssen wir genauso in den nächsten Wochen und Monaten auf den Platz bringen», sagte er wohl auch mit Blick auf die öffentlich geäußerte Kritik von Axel Hellmann. Der Eintracht-Boss hatte in der Winterpause fehlende Leidenschaft und Zweikampfstärke moniert und kritisiert: «Es fühlt sich nicht so an wie Eintracht-Frankfurt-Fußball, den wir spielen.»

© dpa-infocom, dpa:260112-930-534506/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

TOPIC & FIREBOY DML & NICO SANTOS mit BODY

RADIO REGENBOGEN

RADIO REGENBOGEN


Es läuft:
TOPIC & FIREBOY DML & NICO SANTOS mit BODY