Am Donnerstagabend zog ein heftiges Gewitter über den Südwesten.
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Am Donnerstagabend zog ein heftiges Gewitter über den Südwesten.
Ansage von Festivalleitung

Festival-Besucher flüchten wegen Unwetter in ihre Autos

Heftige Gewitter, Windböen und Evakuierungen: Beim Happiness-Festival müssen Tausende Besucher Schutz in ihren Autos suchen.

 Bei dem schweren Unwetter im Südwesten hat es allein im Enzkreis in kürzestes Zeit Hunderte Wettereinsätze für Rettungskräfte gegeben. Besonders betroffen war am Donnerstag das Happiness-Festival in Straubenhardt. Die 5.000 Besucher seien am Anreisetag aufgefordert worden, den Campingplatz zu verlassen und sich in ihren Autos in Sicherheit zu bringen, wie das Landratsamt mitteilte. 60 Menschen mussten von einer vorbereiteten Notunterkunft Gebrauch machen. Am Abend konnten die Festival-Besucher wieder auf den Campingplatz zurück.

Die Gewitterfront wurde von heftigen Windböen begleitet. In Mühlacker wurden Windgeschwindigkeiten von 126 Kilometern pro Stunde gemessen. Mehrere Straßen wurden dort durch umgefallene Bäume blockiert. Zudem wurden Dächer abgedeckt und es kam zur Überflutung einer Firma und der Tiefgarage eines Polizeireviers.

Auch die Bahn blieb von dem Unwetter nicht unberührt. Ein Blitz schlug in Ötisheim in einen Baum an einer Bahnstrecke ein und setzte diesen in Brand. Der Baum stürzte schließlich auf die Oberleitung und riss sie auf die Gleise. Nur 100 Meter vor dem Ereignisort kam ein Zug gerade noch rechtzeitig zum Stehen. Der Zug musste geräumt werden. Zwei Menschen kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in Kliniken. Neun Reisende kamen vorübergehend in einer Halle unter.

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