Freiburg furios: Spannende Zahlen zum Super-Start
Der SC Freiburg imponiert in der noch jungen Saison. Und trifft nun auf einen Lieblingsgegner. Doch der Trainer warnt vor der angeschlagenen Borussia aus Mönchengladbach - auch aus eigener Erfahrung.
Der SC Freiburg imponiert in der noch jungen Saison. Und trifft nun auf einen Lieblingsgegner. Doch der Trainer warnt vor der angeschlagenen Borussia aus Mönchengladbach - auch aus eigener Erfahrung.
Der SC Freiburg liegt auf Rekord-Kurs, doch von einer «Gefühlsexplosion» ist Julian Schuster weit entfernt. Der Tabelle schenkt der Trainer der Badener vor dem dritten Spieltag keine allzu große Beachtung, wie er vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) erklärte. Der Zweite von oben gegen den Zweiten von unten - die Rollen sind klar verteilt. Und auch andere Zahlen sprechen für den SC.
Neun Punkte zum Start gab es noch nie
Erstmals in ihrer Bundesliga-Historie könnten die Freiburger nach den ersten drei Spieltagen bei neun Punkten stehen. Die bisherige Bestmarke gab es in der Saison 2021/2022, damals holten die Breisgauer zum Start sieben Zähler.
Lieblingsgegner Gladbach in der Krise
Seit zehn Bundesliga-Spielen ist der Sport-Club gegen Gladbach ungeschlagen. Die letzte Heimniederlage gegen die Borussia im Oberhaus liegt sogar fast 25 Jahre zurück - es war ein 0:1 im März 2002. Dazu kommt die gewaltige Formdelle der Gladbacher, die erstmals seit elf Jahren mit zwei Niederlagen in eine Bundesliga-Saison gestartet sind.
Dennoch warnt Schuster - auch aus eigener Erfahrung. Man könne sich «sehr gut ausmalen, wie sie hier auftreten werden», sagte er über die Schützlinge von Trainer Eugen Polanski. Die Freiburger verloren vorige Saison selbst die ersten beiden Spiele. Das mache etwas mit dem Fokus, der Haltung, der Einstellung, erklärte der SC-Coach. Dementsprechend giftig erwartet er den Gegner.
Duo ragt aus vielen Torschützen heraus
17 Tore haben die Freiburger in den ersten fünf Pflichtspielen der Saison schon erzielt - und das verteilt auf zehn verschiedene Schützen. Ein klarer Beleg für die qualitative Breite im Kader. Den jüngsten 1:0-Sieg beim SC Paderborn hatten die Breisgauer Mittelfeldmann Maximilian Eggestein zu verdanken. Der Routinier und Vizekapitän hat unter der Woche seinen Vertrag verlängert.
In Topform sind Stürmer Igor Matanovic und Flügelspieler Derry Scherhant. Matanovic steht bereits bei vier Toren und zwei Vorlagen, Scherhant bei einem Treffer und fünf Assists. Beide hätten «deutliche Schritte in der Entwicklung gemacht», lobte Schuster. «Wir haben aber genügend Fantasie und die Jungs das Potenzial, dass noch weitere Schritte folgen.» Vorige Saison gewann Freiburg zu Hause gegen Gladbach mit 2:1 - Torschütze zum 2:0: Matanovic.
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