Wegen einer Geldautomatensprengung und zwei versuchten Sprengungen im Herbst 2024 in Südbaden wird zwei Männern ab heute (14.00 Uhr) vor dem Landgericht Freiburg der Prozess gemacht. Die Angeklagten im Alter von 51 und 54 Jahren sollen sich zusammengeschlossen haben, um arbeitsteilig Geldautomaten zu sprengen und das enthaltene Bargeld zu erbeuten, wie es in der Anklage heißt. Die Tatorte liegen in Glottertal, Eschbach und Ettenheim.
Laut Anklage stahl einer der beiden Männer im September 2024 zunächst in Denzlingen ein Auto im Wert von mehr als 20.000 Euro, mit dem die Täter anschließend drei Tatorte im Breisgau angefahren haben sollen. Bei einer ersten Sprengung in Glottertal entstand ein Brand, bei dem Geldscheine im Wert von mehr als 70.000 Euro zerstört wurden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als 100.000 Euro.
Bei einem zweiten Versuch in einer anderen Bankfiliale verhinderte eine Nebelanlage demnach die Tat. Ein dritter Geldautomat sollte laut Anklage aufgehebelt werden, um Sprengstoff zu platzieren. Auch das misslang, hinterließ aber einen Schaden von 8.000 bis 10.000 Euro.
Ein Urteil wird Anfang Juli erwartet.
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