Heidenheim ohne Trainer Schmidt im DFB-Pokal gefordert
Trainer Frank Schmidt fehlt gesperrt beim DFB-Pokal-Auftakt. Wie Heidenheim mit weiteren Ausfällen die Pflichtaufgabe gegen Viertligist Jeddeloh II angeht.
Trainer Frank Schmidt fehlt gesperrt beim DFB-Pokal-Auftakt. Wie Heidenheim mit weiteren Ausfällen die Pflichtaufgabe gegen Viertligist Jeddeloh II angeht.
Heidenheims Cheftrainer Frank Schmidt geht gelassen mit seiner Sperre für das Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal bei Nord-Regionalligist SSV Jeddeloh II um. «Nö», antwortete der 52-Jährige auf die Frage, ob sein Fehlen an der Seitenlinie am Sonntag (13.00 Uhr/Sky) im Oldenburger Marschweg-Stadion einen Einfluss auf die Vorbereitung hatte. Die Sperre handelte sich Schmidt bei der Zweitrunden-Niederlage im Vorjahr gegen den Hamburger SV (0:1) ein, als er Gelb-Rot sah.
Auch Abwehrspieler Tim Siersleben und Teammanager Alexander Raaf (beide Rot) fehlen aufgrund der Sperren aus dem HSV-Spiel. Schmidt, der während der Partie von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten wird, muss zudem weiter auf die verletzten Brüder Christian und Sirlord Conteh verzichten. Auch Thomas Dähne (Magendarm) fällt aus. Mikkel Kaufmann plagen Rückenprobleme nach dem Zusammenprall mit Münchens Minjae Kim im Testspiel gegen den FC Bayern (2:4) am Dienstag.
Auftritt in Berlin als «Schuss vor den Bug»
«Ganz klar ohne Wenn und Aber: Wir müssen weiterkommen, das ist die Aufgabe, und das werden wir auch erreichen», kündigte Schmidt an.
Er erwarte stets die richtige Einstellung, sagte der Trainer auch im Rückblick auf das enttäuschende 1:4 im vergangenen Zweitliga-Spiel bei Hertha BSC. «Da gab's den berühmten Schuss vor den Bug. Und ich erwarte jetzt von jedem Einzelnen, dass das so in dieser Form kein zweites Mal passiert.»
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