Hitze und Starkregen: So groß wird die Erdbeerernte 2026
Wegen der Hitzewelle im Juni endete die Erdbeersaison früher als erwartet. Und trotzdem haben die Anbauer in diesem Jahr einen Grund, zufrieden zu sein.
Wegen der Hitzewelle im Juni endete die Erdbeersaison früher als erwartet. Und trotzdem haben die Anbauer in diesem Jahr einen Grund, zufrieden zu sein.
Trotz Extremwetterlagen können die Erdbeeranbauer in diesem Jahr laut Statistischem Landesamt zufrieden sein: Schätzungsweise rund 24.900 Tonnen Erdbeeren werden in dieser Saison geerntet - zuletzt lag der Wert 2020 höher, wie die Behörde mitteilte.
Die Ernte werde damit 15 Prozent über dem Wert des Vorjahres liegen und noch sechs Prozent über dem zehnjährigen Mittelwert. Vor allem im geschützten Anbau, zumeist in Folientunneln, ist demnach mit einer Rekordernte von 11.400 Tonnen Erdbeeren zu rechnen.
Im Freiland liegt die ertragsfähige Erdbeerfläche mit voraussichtlich 1.270 Hektar leicht über dem Vorjahresniveau, womit der Flächenrückgang der letzten Jahre gestoppt sein dürfte, wie das Statistische Landesamt schreibt. Die Fläche im geschützten Anbau (610 Hektar) ist wie in den vergangenen Jahren gestiegen.
Dabei hatte es im Juni noch geheißen, dass wegen der Hitzewelle die Erdbeerhauptsaison in Baden-Württemberg eine Woche früher als erwartet endet. Ein großer Teil der süddeutschen Betriebe habe aufgrund der Hitze die Ernte eingestellt, teilte der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE) damals mit. Angesichts der extremen Wetterbedingungen wurde laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft kürzer gepflückt, um Arbeiter zu schonen. Zudem hätten aber auch die Früchte unter den langen Sonnentagen und der Hitze gelitten.
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