Kann die TSG Hoffenheim am Samstag über einen Champions-League-Platz jubeln? (Archivbild)
Uwe Anspach/dpa
Kann die TSG Hoffenheim am Samstag über einen Champions-League-Platz jubeln? (Archivbild)
Fußball-Bundesliga

Hoffenheimer «Gewinner» wollen in die Champions League

Schafft die TSG 1899 Hoffenheim zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den Sprung in die Champions League? Stuttgart oder Leverkusen können Spielverderber sein.

Kann sich Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim im Saisonfinale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach den ganz großen Traum von der Champions League erfüllen? Dafür sind die Kraichgauer auch auf Mithilfe der Konkurrenz angewiesen, denn noch ist der VfB Stuttgart in der Pole-Position um den letzten Platz für die Königsklasse. 

Druck verspüren die Kraichgauer nicht. «Wir sind Gewinner, haben den von Vielen kolportierten Kampf gegen den Abstieg schon längst gewonnen. Wir fühlen uns als absolute Gewinner und bestreiten das Spiel als Gewinner», sagte Coach Christian Ilzer. «Wir haben gezeigt, dass man aus einem Dorf nach den ganz großen Dingen in der Bundesliga greifen kann. Wir sind international qualifiziert. Welcher Wettbewerb wird sich zeigen.» 

Ilzer: «Wie Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel»

Die Vorfreude auf die Partie ist groß, schließlich könne man noch ins allerhöchste Regal der Preisverleihung greifen. Es sei aber nie das Ziel, ein Finale zu bestreiten, sondern zu gewinnen. «Das wird schwer genug. Wir gehen mit viel Zuversicht und gut vorbereitet rein», sagte Ilzer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. 

Für Ilzer und Co. ist es laut eigenem Bekunden ein Spiel wie jedes andere, wo noch einmal der TSG-Fußball gezeigt werden soll, der die Mannschaft über die Saison ausgezeichnet hat. Jegliche Form von Hektik sei daher nicht angebracht. «Ich sehe es wie ein großes Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel. Wir haben es geschafft, an einem finalen Tisch mit Bayern, Dortmund, Leipzig, Stuttgart und Leverkusen zu sitzen», sagte der Österreicher. Drei Teams hätten ihre Kegel schon ins Ziel gebracht. «Wir fighten noch um diesen finalen Platz.» 

Ilzer: «Komplett ausquetschen»

Dafür werde seine Mannschaft alles aus sich herausholen. «Das heißt, wir brauchen uns im letzten Spiel nichts mehr aufbehalten, sondern können uns komplett ausquetschen. Es heißt, nichts übriglassen und nochmal abliefern. Es hat jeder genügend Urlaub danach», sagte der 48-Jährige.

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