Hoffenheims Asllani vor Abgang: «Gespräche mit Vereinen»
Bei Hoffenheim deutet vieles auf einen Abgang von Fisnik Asllani hin. Eine Ausstiegsklausel könnte greifen. Einen neuen Spieler wollen die Kraichgauer auf jeden Fall noch holen.
Bei Hoffenheim deutet vieles auf einen Abgang von Fisnik Asllani hin. Eine Ausstiegsklausel könnte greifen. Einen neuen Spieler wollen die Kraichgauer auf jeden Fall noch holen.
Ein Wechsel von Jungstar Fisnik Asllani von der TSG 1899 Hoffenheim rückt immer näher. «Es ist so, dass es Gespräche mit Vereinen im In- und Ausland gibt. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass Fisnik Asllani eine Klausel hat», sagte Hoffenheims Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker beim Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten. Man könne davon ausgehen, dass sich im Laufe der Transferphase noch etwas tun werde. Unter anderem Borussia Dortmund soll Interesse an dem 23-Jährigen haben.
Während Asllani beim Start in die Saisonvorbereitung auf dem Trainingsgelände in Zuzenhausen vor den Augen von Mäzen Dietmar Hopp dabei war, fehlten die acht WM-Teilnehmer um Andrej Kramaric und Oliver Baumann noch.
17-jähriger De Cat mit «unheimlich viel Potenzial»
Der teuerste Zugang beim Europa-League-Teilnehmer ist in diesem Sommer bislang der belgische Mittelfeldspieler Nathan De Cat, der Medienberichten zufolge für rund 20 Millionen Euro vom RSC Anderlecht nach Hoffenheim wechselte. «Ich weiß nicht, ob er ein Königstransfer ist. Ich weiß, dass er ein Junge ist mit unheimlich viel Potenzial», sagte Schicker über das 17 Jahre alte Top-Talent.
Man habe mehr oder weniger alle Zugänge schon an Bord, betonte Schicker. Für den ivorischen Flügelflitzer Bazoumana Touré, der für die Rekordtransfersumme von rund 50 Millionen Euro an Newcastle United verkauft wurde, suche der Club aber noch Ersatz. «Da wollen wir definitiv noch aktiv werden», sagte Schicker. Ziel ist es, einen Spieler mit einem ähnlichen Profil zu finden.
Auf Tabakovic sollen noch mehr Abgänge folgen
Außerdem sei noch der eine oder andere Abgang von zuletzt verliehenen Profis möglich, erklärte Schicker. «Weil einfach hier dann die Spielpraxis jetzt auch nicht so gegeben ist.» Man sei in sehr guten Gesprächen, betonte der 40-Jährige. Bereits am Samstag gaben die Hoffenheimer den Wechsel von Haris Tabakovic zu Red Bull Salzburg bekannt. Der Stürmer war in der vergangenen Saison an Borussia Mönchengladbach verliehen worden.
Die TSG schlägt vom 2. bis 9. August ihr Trainingslager in Seefeld/Österreich auf. Bis dahin sollen auch alle WM-Teilnehmer dabei sein.
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