Kyrgios-Comeback endet im Stuttgarter Achtelfinale
Kein deutscher Tennisspieler mehr im Rennen: Nach dem Aus von Struff und Hanfmann ist das Viertelfinale in Stuttgart fest in internationaler Hand. Ein früherer Sieger wahrt seine Titelchance.
Kein deutscher Tennisspieler mehr im Rennen: Nach dem Aus von Struff und Hanfmann ist das Viertelfinale in Stuttgart fest in internationaler Hand. Ein früherer Sieger wahrt seine Titelchance.
Das Comeback des früheren Wimbledon-Finalisten Nick Kyrgios beim Rasen-Tennisturnier in Stuttgart ist mit dem Achtelfinal-Aus beendet. Nach einem erfolgreichen Start verlor der Australier mit 6:4, 6:7 (5:7), 4:6 gegen den japanischen Qualifikanten Sho Shimabukuro.
Zunächst hatte der zuvor dauerverletzte Kyrgios die Partie im Griff, zeigte dabei auch seinen Hang zum Unterhaltungskünstler - und holte sich den ersten Satzgewinn mit einem Aufschlag von unten. Doch dann steigerte sich der japanische Außenseiter und sicherte sich seinen Einzug ins Viertelfinale.
Kyrgios hatte nach seinen Verletzungen und mehreren Operationen eine Wildcard für Stuttgart erhalten. Für den ehemaligen Top-20-Spieler war es das erste Turnier seit Anfang Januar.
Tiafoe wahrt Titelchance
Der amerikanische Tennisprofi Frances Tiafoe kann unterdessen weiter auf seinen zweiten Titel auf dem Weissenhof hoffen. Nach der nächsten Regenverzögerung zog der Gewinner von 2023 mit einem 6:4, 6:4 gegen den Australier Rinky Hijikata ins Viertelfinale ein. Dort trifft Tiafoe auf den Tschechen Jiri Lehecka.
Wegen des schlechten Wetters hatte die Partie gut eineinhalb Stunden später als geplant begonnen. Schon am Mittwoch hatte stundenlanger Regen den Spielplan durcheinandergebracht. Der erste Auftritt des amerikanischen Titelverteidigers Taylor Fritz wurde neben anderen auf den heutigen Spieltag verschoben.
Alle deutschen Teilnehmer raus
Fritz hatte im vergangenen Jahr im Endspiel den deutschen Spitzenspieler Alexander Zverev besiegt. Der Hamburger verzichtete diesmal nach seinem Titel bei den French Open auf die Teilnahme an den Boss Open, die mit 768.220 Euro dotiert sind.
Von den anfangs fünf deutschen Teilnehmern im Hauptfeld ist nach dem Achtelfinal-Aus von Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann keiner mehr dabei.
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