Luxusautos bei Razzia wegen Corona-Betrugs sichergestellt
Bei Durchsuchungen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg konfiszieren Ermittler teure Autos und Bargeld. Um welche Art der Wirtschaftskriminalität geht es?
Bei Durchsuchungen in Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg konfiszieren Ermittler teure Autos und Bargeld. Um welche Art der Wirtschaftskriminalität geht es?
Bei einer Razzia in Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg haben Polizisten Bargeld sowie neun Luxusautos wie etwa einen Ferrari und einen Lamborghini sichergestellt. Insgesamt gehe es um einen Wert von fast zehn Millionen Euro, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Bei der Aktion mit einer «Vielzahl von Beamten» seien wegen mutmaßlicher Wirtschaftskriminalität seit dem frühen Morgen insgesamt 14 Objekte durchsucht worden.
Laut der Staatsanwaltschaft Frankfurt sollen ein Hauptbeschuldigter und vier Komplizen mit einem gemeinsamen Tatplan von April 2020 bis Februar 2024 in 30 Fällen Subventionen im Kontext der Corona-Pandemie mit bewusst falschen und unvollständigen Angaben bei Bewilligungsstellen beantragt haben. Ziel sei es gewesen, dieses Geld «für sich zu erlangen und für eigene Zwecke zu verwenden, wobei es in fünf Fällen beim Versuch geblieben sein soll». In Hessen dauerten die Durchsuchungen an.
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