Der Verdächtige wurde festgenommen und sitzt in Haft. (Symbolbild)
David Inderlied/dpa
Der Verdächtige wurde festgenommen und sitzt in Haft. (Symbolbild)
Tübingen

Messerangriff in Flüchtlingsunterkunft – Mann in Haft

Ein 25-Jähriger wird in einer Gemeinschaftsküche lebensgefährlich verletzt. Warum das Opfer der Polizei zunächst eine ganz andere Geschichte erzählt.

Ein 41-jähriger Mann steht im Verdacht, in einer Flüchtlingsunterkunft in Tübingen einen 25 Jahre alten Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Gegen den Verdächtigen, der mittlerweile in Haft sitzt, wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, soll der Verdächtige sein Opfer Ende März in der Gemeinschaftsküche plötzlich angegriffen haben. Der Verletzte flüchtete vor das Gebäude, wo ihn Ersthelfer fanden. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Dort musste der Mann notoperiert werden.

Gegenüber der Polizei hatte der 25-Jährige zunächst angegeben, sich die Verletzung selbst zugefügt zu haben, aus Angst vor seinem Bekannten. Erst einige Tage später offenbarte er den mutmaßlichen, tatsächlichen Hergang. Daraufhin durchsuchten Ermittler am Morgen die Unterkunft und die Wohnung des Verdächtigen in Kirchentellinsfurt (Kreis Tübingen). Der Mann wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter zu den Hintergründen und dem Ablauf des Geschehens.

© dpa-infocom, dpa:260410-930-928490/1
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