Minuten statt Moneten: Eichner rät Ben Farhat zu Spielzeit
Karlsruhes scheidender Trainer Eichner mahnt sein Talent Ben Farhat zu Augenmaß bei der Zukunftsplanung. Er erklärt, was er als zentralen Faktor für die Entwicklung des 19-Jährigen sieht.
Karlsruhes scheidender Trainer Eichner mahnt sein Talent Ben Farhat zu Augenmaß bei der Zukunftsplanung. Er erklärt, was er als zentralen Faktor für die Entwicklung des 19-Jährigen sieht.
Der scheidende KSC-Trainer Christian Eichner rät Youngster Louey Ben Farhat, im Falle eines Erstliga-Angebots seine Entscheidung genau abzuwägen. «Ich bin immer ein großer Freund davon, dass junge Spieler Chancen haben, zu spielen. Das ist das A und O», sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC vor dem Spiel am Sonntag gegen den SV Darmstadt 98 (13.30 Uhr/Sky).
Man müsse «einen guten Spagat hinbekommen», sagte Eichner, «zwischen der Chance, das zu ergreifen, und der realistischen Chance, auf Einsätze zu kommen».
Youngster als zentraler Faktor
Ben Farhat ist einer der Gewinner der Saison bei den Badenern und soll das Interesse anderer Clubs geweckt haben. Neben Vereinen aus dem Ausland sollen ihn der FC Bayern und Eintracht Frankfurt beobachten. Der 19 Jahre alte Offensivspieler war stark in die Saison gestartet, hatte dann aber wegen eines Mittelfußbruchs monatelang gefehlt.
In seinen bislang 17 Zweitliga-Einsätzen kommt der Deutsch-Tunesier auf sechs Saisontore. Für den KSC, für den es an den verbleibenden drei Spieltagen sportlich um nicht mehr viel geht, ist Ben Farhat einer der größten Hoffnungsträger.
Macht sich Eichner Sorgen um den KSC?
Gelegentlich tausche er sich mit dem Teenager über dessen Zukunft aus, berichtete Eichner. Zunächst hoffe er aber, dass Ben Farhat in den letzten Saisonspielen noch das «eine oder andere Törchen beisteuern» könne. Nach dem Saisonfinale am 17. Mai wird sich auch Eichner vom KSC verabschieden.
Sorgen um seinen Herzensclub mache er sich nicht, sagte der Coach. Im Fußball gehe es immer weiter, unabhängig von den Personen. «Entscheidend ist, dass die Jungs in den nächsten Wochen ein Gesicht bekommen», sagte Eichner über die weiterhin offene Nachfolger-Entscheidung.
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