Mit Blick auf die WM: RB in Freiburg ohne Kapitän Raum
Zuletzt laboriert der Nationalspieler an Adduktorenproblemen. Angesichts seiner großen Saisonbelastung gibt ihm der Trainer eine Erholungsphase. Sorgen muss sich der Bundestrainer nicht machen.
Zuletzt laboriert der Nationalspieler an Adduktorenproblemen. Angesichts seiner großen Saisonbelastung gibt ihm der Trainer eine Erholungsphase. Sorgen muss sich der Bundestrainer nicht machen.
RB Leipzig muss beim Saisonfinale der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SC Freiburg ohne seinen Kapitän David Raum auskommen. Angesichts der harten Saison und der bevorstehenden Weltmeisterschaft verordnete Trainer Ole Werner dem Linksverteidiger eine Auszeit.
«Er hätte sicher auf dem Platz gestanden, wenn es für uns noch um die vorrangigen Saisonziele gegangen wäre. Aber so profitiert er sicher von der Pause und damit auch wir und sicherlich auch die deutsche Nationalmannschaft», sagte Werner.
Raum hatte zuletzt über Adduktorenbeschwerden geklagt und auch zwei Spiele ausgesetzt. Diese seien aber abgeklungen, Sorgen müsse sich weder Bundestrainer Julian Nagelsmann noch die Fangemeinde der Nationalmannschaft machen.
Werner: «Pause wird ihm guttun»
«Es ist eine Belastungssteuerung, man hat ihm im Spiel gegen St. Pauli nichts angemerkt. Er hat ein sehr intensives Jahr gehabt, nicht nur was die Themen auf dem Platz anbelangt, sondern wenn man auch sieht, was er hier neben dem Platz reingesteckt hat, wie er den ganzen Laden auch federführend mitgezogen hat», betonte Werner. «Im Sommer hat er wieder ein Riesenpensum vor sich und deshalb glaube ich, dass ihm diese Pause guttun wird. Das habe ich für ihn so entschieden»,
Noch einmal Wechsel im Tor
In Freiburg wird in jedem Fall Peter Gulacsi im Tor stehen. «Er hat sehr großen Anteil am Saisonerfolg der Mannschaft», sagte Werner. Nach einer Verletzung hatte der Ungar seinen Stammplatz an Maarten Vandevoordt verloren, der auch in der kommenden Saison die Nummer eins sein soll.
Beim Europa-League-Finalisten peilt RB noch einmal einen Sieg an, mit dem man den Punkterekord aus der Bundesliga-Premierensaison von 67 Zählern überbieten würde.
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