Auf einer Rutsche im Spaßbad Miramar ist ein Mann schwer verunglückt. (Symbolbild)
Markus Lenhardt/dpa
Auf einer Rutsche im Spaßbad Miramar ist ein Mann schwer verunglückt. (Symbolbild)
Badeunfall

Polizei ermittelt nach schwerem Rutschen-Unfall im «Miramar»

Nach einem Unfall in der Rutsche «Twister» im Erlebnisbad «Miramar» muss ein Mann reanimiert werden. Die Polizei ermittelt, der Betreiber schließt technische Defekte und Mitarbeiterfehler aus.

Im Spaßbad «Miramar» in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist es zu einem schweren Unfall in einer Rutsche gekommen. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mannheim berichtete, war ein Mann am Pfingstsamstag am späten Abend schwer verunglückt und musste in der Folge reanimiert werden. Zu seinem Gesundheitszustand konnte die Sprecherin nichts sagen. Nach Worten eines Polizeisprechers ist der Verletzte 25 Jahre alt; die Kripo ermittele in dem Fall. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

«Miramar» schließt technischen Defekt aus 

Laut einem Sprecher des Erlebnisbades war an dem Unglücksabend «eine Person in einem kritischen Zustand zeitig bemerkt» worden. Mehrere Badegäste seien vorher in der «Twister» genannten Rutschbahn zusammengestoßen. Sofort seien erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet und Rettungsdienst und Notarzt hinzugerufen worden.

Die Polizei zu benachrichtigen, habe sich aus der Lage zunächst nicht ergeben. Das «Miramar» habe den Beamten aber am Donnerstag Videos der Sicherheitskameras und andere Unterlagen übergeben. «Sicher ist für uns: Kein technischer Defekt, kein Fehlverhalten der Mitarbeiter», betonte der Sprecher. Es gebe klare Sicherheitsregeln im gesamten Rutschenbereich. Die Anlage werde regelmäßig geprüft. Mit Verweis auf die Ermittlungen wollte er sich nicht weiter äußern.

© dpa-infocom, dpa:260529-930-145858/2
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