Podolski verteidigt Partner Krampe nach Alphaville-Ausladung
Nach der Ausladung von Alphaville bezieht Lukas Podolski Stellung und stellt sich hinter Markus Krampe. Wie er auf Kritik und Beleidigungen reagiert, verrät er am Rande des Festivals.
Nach der Ausladung von Alphaville bezieht Lukas Podolski Stellung und stellt sich hinter Markus Krampe. Wie er auf Kritik und Beleidigungen reagiert, verrät er am Rande des Festivals.
Im Streit um politische Äußerungen auf dem Glücksgefühle-Festival und eine Ausladung der Band Alphaville nimmt Mitveranstalter Lukas Podolski seinen Partner Markus Krampe in Schutz. «Jeder macht irgendwie mal ein Missgeschick, einen Fehler im Leben», sagte der Ex-Fußballnationalspieler am Rande des Festivals auf dem Hockenheimring. «Dann geht das Leben aber auch weiter.» Er fände es aber schön, könne man sich nach dem Festival «nochmal irgendwie aussprechen», sagte er weiter.
«Poldi» warnte Kritiker auch deutlich vor weiteren Beleidigungen. «Die Leute sollen vorsichtig sein, wie sie über mich reden», sagte der 41-Jährige angesichts der Debatte in den sozialen Medien. «Ein Lukas Podolski kann auch anders.» Er lasse weder seine Familie noch sich selbst beleidigen. «Jeder weiß, woher ich komme. Und ich lasse mich nicht in irgendeine politische Ecke drängen.»
Alphaville hatte auf Auftritt verzichtet
Nach dem Streit um die Ausladung von Alphaville hatte Mitorganisator Krampe den Schritt bereits als Fehler bezeichnet. Hintergrund ist die Bitte des Festivalveranstalters, bei den Auftritten nicht über Politik zu reden. Die Veranstalter hatten sich daraufhin gegen scharfe Kritik auch von anderen Künstlern wehren müssen. Trotz der Entschuldigung entschied sich Alphaville, nicht bei dem Festival aufzutreten.
Das Festival dauert bis Sonntag. Podolski und Krampe organisieren es seit 2023.
© dpa-infocom, dpa:260904-930-631713/4
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