Frank Schmidt und seine Heidenheimer empfangen den FCK. (Archivbild)
Harry Langer/dpa
Frank Schmidt und seine Heidenheimer empfangen den FCK. (Archivbild)
2. Fußball-Bundesliga

«Überbewertet»: Schmidt nimmt lange Pause gelassen

Können die Heidenheimer ihren Aufwärtstrend trotz der dreiwöchigen Unterbrechung fortsetzen? Trainer Frank Schmidt wirkt vor dem Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern zuversichtlich.

Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim will sich von der außergewöhnlich langen Länderspiel-Pause nicht aus dem Rhythmus bringen lassen. Das ganze Thema werde aus seiner Sicht «überbewertet», erklärte der Coach des Fußball-Zweitligisten vor der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern am Freitag (18.30 Uhr/Sky). «Wir sollten nicht so tun, als hätten wir uns das letzte Mal vor einem halben Jahr getroffen.»

Nach einem schwachen Start inklusive blamablem Pokal-Aus holten die Heidenheimer aus den vergangenen vier Partien zehn von zwölf möglichen Punkten, ehe der Ligabetrieb wegen der Länderspiele für gleich drei Wochen unterbrochen wurde. Man habe die Pause «bestmöglich genutzt» und auch gute Testspiele bestritten, berichtete der 52-jährige Schmidt.

«Werden keine Anlaufzeit brauchen»

«Im Oktober gibt's keine Länderspielpause. Das ist auch etwas Positives», sagte Schmidt noch einmal zur Diskussion um die lange Unterbrechung. «Das wird alles keine Rolle spielen. Wir werden keine Anlaufzeit brauchen, Kaiserslautern auch nicht. Da wird's zur Sache gehen ab der ersten Sekunde.»

Auch drei Heidenheimer waren zu ihren Nationalmannschaften gereist, darunter Budu Siwsiwadse. Der 32 Jahre alte Stürmer habe von seinen Einsätzen mit Georgien eine «gewisse Müdigkeit» mitgebracht, meinte Schmidt. Was das für die Partie gegen Kaiserslautern bedeutet, werde er noch entscheiden.

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