Burger: «Solche Spieler brauchst du immer»
Als ihn ein Reporter fragte, ob er auch noch das 1.500. Bundesliga-Tor für Hoffenheim schießen werde, sagte Kramaric: «Ja, gucken wir. Ich fühle mich besser, ich hatte zwei nicht so leichte Monate. Ich merke, ich habe noch 20 bis 30 Prozent Luft nach oben. Das ist mein Gefühl. Ich bin kein Messi oder Ronaldo, aber ich merke, dass ich noch Luft nach oben habe.»
Schon zuvor hatte er gesagt, dass er «hoffentlich noch zehn Jahre» spiele - natürlich im Scherz. Der Kroate genießt es, nach einer Leistenoperation im Anschluss an das frühe WM-Aus wieder fit und schmerzfrei zu sein. Selbst ohne Topform reicht das aktuell, um die TSG nach einem echten Fehlstart eine Klasse besser zu machen.
«Andrej kann immer das Spiel entscheiden. Solche Spieler brauchst du immer, die machen den Unterschied. 500. und 1000. Tor, das sagt genug über Andrej Kramaric aus», sagte Mittelfeldspieler Wouter Burger.
Auf Lyon und Leverkusen folgt Kiel
Ein Fauxpas wie der von Teamkollege Prass, der nach dem 2:0 im Überschwang sein Trikot ausgezogen hatte, wäre ihm nicht passiert. «Er wird für die Mannschaftskasse gut blechen müssen. Das Schwierigste für mich wäre aber, wenn ich das nächste Spiel nicht spielen kann. Das ist für mich eine Strafe», sagte Kramaric, der Prass schon beim gemeinsamen Torjubel streng ansah.
Die TSG hat nach Siegen gegen Leverkusen, Lyon und bei Borussia Mönchengladbach (2:1) wieder Kurs genommen auf mehr. Am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky) darf und soll bei Zweitligist Holstein Kiel nicht gepatzt werden.
«Wir wollen uns von der Siegesserie nicht einlullen lassen. Wir sind jetzt wieder auf Schiene in den Bewerben. Trotzdem ist die Saison noch jung, wir haben viele Aufgaben vor uns», sagte Ilzer. Egal, ob von Beginn an oder als Joker: Kramaric wird in Ilzers Plänen eine zentrale Rolle spielen.
Von Patrick Reichardt, dpa
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