Waldbrand bei Schramberg gelöscht - Feuerwehr bleibt wachsam
Der Waldbrand bei Schramberg ist gelöscht. Doch im steilen Gelände werden weiter Glutnester gesucht. Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Arbeiten noch mehrere Tage dauern können.
Der Waldbrand bei Schramberg ist gelöscht. Doch im steilen Gelände werden weiter Glutnester gesucht. Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Arbeiten noch mehrere Tage dauern können.
Nach dem großen Waldbrand bei Schramberg im Landkreis Rottweil bleibt die Feuerwehr weiter gefordert. Der aktuelle Einsatz sei beendet, das Brandgebiet werde aber wegen möglicher Glutnester weiter beobachtet und kontrolliert, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Nacharbeiten könnten sich bis zum Wochenende und möglicherweise bis Anfang der kommenden Woche ziehen.
Der Brand war am Sonntagnachmittag ausgebrochen und hatte sich in der Nacht stark ausgebreitet. Nach Polizeiangaben waren rund 20 Hektar Wald betroffen - etwa 28 Fußballfelder. Der Schaden wird auf rund 400.000 Euro geschätzt. Hinweise auf Brandstiftung gebe es nicht.
Insgesamt waren mehrere Hundert Feuerwehrleute im Einsatz, unterstützt unter anderem von Spezialkräften, der Bergwacht und einem Polizeihubschrauber. Am Montagnachmittag war der Waldbrand schließlich unter Kontrolle. Eine Bevölkerungswarnung wurde inzwischen aufgehoben.
Einige stehende Bäume seien durch das Feuer ausgehöhlt und einsturzgefährdet, so der Feuerwehrsprecher weiter. Deshalb müsse zunächst geprüft werden, wo die Feuerwehr sicher arbeiten könne.
Gefahr durch Steinschlag
Neben den Brandschäden sorgt inzwischen auch das Gelände für Probleme. Wegen der durch den Waldbrand ausgelösten erheblichen Steinschlaggefahr bleibt laut Polizei die Landstraße 108 zwischen Schramberg und Lauterbach bis auf weiteres in beide Richtungen gesperrt.
Auch eine im Brandbereich verlaufende Hochspannungsleitung bleibt zunächst außer Betrieb. Sie war während des Einsatzes über den Netzbetreiber abgeschaltet worden. Auswirkungen auf die Bevölkerung habe es dadurch nicht gegeben. Die Leitung soll erst nach einer abschließenden Prüfung wieder in Betrieb genommen werden.
Für die aufwendige Brandbekämpfung waren zahlreiche regionale und überregionale Einsatzkräfte vor Ort. Neben Spezialfahrzeugen aus benachbarten Landkreisen unterstützte auch die Taskforce Vegetationsbrandbekämpfung die Feuerwehr. Ein Polizeihubschrauber war mit einem Löschwasserbehälter im Einsatz.
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