Hape Kerkeling ist gegen Eintritt im Kölner Dom (Archivbild).
Rolf Vennenbernd/dpa
Hape Kerkeling ist gegen Eintritt im Kölner Dom (Archivbild).
Zahlen für eine Kirche?

Hape Kerkeling gegen Eintritt für Kölner Dom

Eintritt für den Kölner Dom? Hape Kerkeling erzählt, was er davon hält. Und wie er Kardinal Woelki dazu brachte, in seinem Horst-Schlämmer-Film mitzuspielen.

Hape Kerkeling ist dagegen, dass für den Besuch des Kölner Doms bald Eintrittsgeld genommen werden soll. «Unmöglich! Das geht nicht», sagte der Entertainer, Schauspieler und Buchautor der Deutschen Presse-Agentur. «Die Zeiten ändern sich – aber Eintrittsgeld für den Dom? Wer hat sich das denn ausgedacht?»

Das Domkapitel hatte kürzlich angekündigt, demnächst von Touristen Eintrittsgeld zu verlangen. Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden. Gottesdienstbesucher und Betende sollen weiter gratis Zugang erhalten, ebenso Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins.

So kam Kardinal Woelki den Horst-Schlämmer-Film 

In Hape Kerkelings neuem Film «Horst Schlämmer sucht das Glück» kommt der Dom prominent vor – ebenso wie der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki. «Wir wollten ihn wahnsinnig gern dabeihaben, denn zum Glück gehört für wahnsinnig viele Menschen ja nun auch der Glaube an Gott», sagte Kerkeling. «Und deshalb hat das in einem Film über Glück viel verloren. Und mit wem sollte man darüber reden, wenn nicht mit dem Erzbischof von Köln, der Diözese, in der Horst Schlämmer nun mal beheimatet ist?» 

Kerkeling war aber «dann schon sehr erstaunt, dass Herr Woelki tatsächlich zugesagt hat», erzählte er. «Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet. Aber er hat zugesagt, und das auch mit großer Freude.»

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