Isabell Werth kann bei der Arbeit mit den Pferden auftanken. (Archivbild)
Friso Gentsch/dpa
Isabell Werth kann bei der Arbeit mit den Pferden auftanken. (Archivbild)
Nach Tod des Lebensgefährten

Isabell Werth: Die Pferde sind meine Tankstelle

Dressurreiterin Isabell Werth findet nach dem Verlust ihres Lebensgefährten Energie bei der Arbeit mit den Pferden. Wie die Tiere ihr helfen.

Nach dem Tod ihres Lebensgefährten geben Pferde der Rekordreiterin Isabell Werth Kraft. «Die Beschäftigung mit den Pferden hat mir emotional schon immer ganz viel gegeben. Daraus schöpfe ich Kraft und Energie. Die Tiere sind meine Tankstelle, wenn man so will», sagte die achtfache Olympiasiegerin im Gespräch mit der Zeitschrift «Bunte».

Isabell Werth: Die Pferde und die Reiterei sind mein Lebenselixier

Im Herbst vergangenen Jahres starb ihr langjähriger Lebensgefährte und der Vater ihres 16-jährigen Sohnes, der Manager Wolfgang Urban. Nach seinem Tod musste die 57-Jährige demnach nicht nur für ihre Arbeit und ihren Sport funktionieren, sondern vor allem für ihren Sohn Frederik. «Er hat einen Anspruch darauf, eine Mutter zu haben, auf die er zählen kann - und auch auf ein unbeschwertes Leben, soweit das überhaupt möglich ist, wenn man seinen Vater so früh verliert», sagte sie.

Weltmeisterschaft in Aachen

Bei der Weltmeisterschaft in Aachen, die am 11. August beginnt, tritt Isabell Werth für das deutsche Team an. Ihr Sohn wird an ihrer Seite sein, so die «Bunte». 

Für ihr Leben wünscht sich Werth vor allem «ganz viel Gesundheit und dass ich noch ganz lange das machen kann, was ich liebe und worin ich erfolgreich bin: Die Pferde und die Reiterei sind mein Lebenselixier und tun mir gut». Warum sollte sie ändern, was sie am besten könne und am liebsten tue? «Bestimmt nicht», so die Dressurreiterin.

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