Bastian Schweinsteiger (l) und Lukas Podolski wurden 2014 auch gemeinsam Fußball-Weltmeister. (Archivbild)
Andreas Gebert/dpa
Bastian Schweinsteiger (l) und Lukas Podolski wurden 2014 auch gemeinsam Fußball-Weltmeister. (Archivbild)
Fußball-WM

«Poldi» und «Schweini»: Podolski sieht keine DFB-Nachfolger

Lukas Podolski glaubt, dass das Duo «Poldi» und «Schweini» im DFB-Team einzigartig bleibt. Bei der WM hofft der Kult-Kicker auf einen deutschen Triumph.

Für Lukas Podolski sind im Kreise der Fußball-Nationalmannschaft keine Nachfolger für das einst legendäre Duo «Poldi» und «Schweini» in Sicht. «Also, das wird es nie wieder geben im deutschen Fußball», sagte der Weltmeister von 2014 der Deutsche Presse-Agentur in Berlin. «Alle sollen froh sein, die das noch erlebt haben.»

Der heutige DFB-Sportdirektor Rudi Völler holte als Teamchef beide 2004 als Teenager in seinen EM-Kader. Bei der WM 2006 in Deutschland waren die jungen Nationalspieler Podolski und Schweinsteiger dann Kult. 

Mit ihrer unbekümmerten und lustigen Art eroberten die Freunde beim Sommermärchen die Herzen einer ganzen Fußball-Nation. «Poldi» und «Schweini» prägten eine Ära im DFB-Team. Als Höhepunkt feierten sie 2014 den Gewinn des WM-Titels in Brasilien. 

Hoffnung auf deutschen WM-Triumph

Der 40-jährige Podolski hofft, dass das DFB-Team auch bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko die WM-Trophäe wieder in den Händen halten kann. «Aber ich glaube, es wird schwer, weil die Konkurrenz einfach gut ist», sagte der ehemalige DFB-Stürmer. «Lasst uns einfach das Turnier spielen. Lasst uns einfach gucken und die Gruppenphase gut überstehen. Dann gehen die Spiele los, in denen es um alles geht, da muss man bereit sein.» 

Podolski bleibt dem Fußball verbunden

Vom Fußball loslassen kann Podolski, der in seiner Zeit beim 1. FC Köln zur Vereinsikone wurde, aber noch nicht. Der gebürtige Pole hatte erst vor wenigen Tagen seine aktive Karriere bei Gornik Zabrze beendet. Als Besitzer des polnischen Clubs hat er sich verpflichtet, den Verein in den kommenden Jahren zu finanzieren. 

Sein Engagement für Gornik Zabrze ist auch Teil der 90-minütigen Dokumentation «Poldi», die kommenden Donnerstag (4. Juni) beim Streamingdienst Netflix startet.

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