Die erzwungene Pause nach der Hüft-OP zum Nachdenken genutzt: Bayerns Ministerpräsident Söder.
Felix Hörhager/dpa
Die erzwungene Pause nach der Hüft-OP zum Nachdenken genutzt: Bayerns Ministerpräsident Söder.
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Söder mit neuen Erkenntnissen nach Hüft-OP

Bayerns Ministerpräsident ist als Filmfan bekannt. Nun gibt er zu, dass Arztserien ihn zum anstrengenden Patienten gemacht haben. Und erzählt, was Politik mit schmerzhaften Therapien gemeinsam hat.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die erzwungene Ruhepause nach seiner Hüft-OP an Weihnachten zum Nachdenken genutzt. «Es war wie im Urlaub: Ab dem dritten Tag fallen mir tausend Dinge ein, die man machen könnte», sagte Söder der «Augsburger Allgemeinen». Für das Ärzteteam sei er wahrscheinlich ein anstrengender Patient gewesen. 

«Mir geht es da wohl wie vielen Menschen: Ich habe "Dr. House" und andere Arzt-Serien gesehen und stelle auf Basis dieses Halbwissens immer wieder Nachfragen.» Aber er höre auch auf den Rat der Fachleute, betonte Söder. «Eine medizinische Therapie ist so ähnlich wie Reformen in der Politik: Die Therapie tut weh und mittendrin zweifelt man auch mal. Aber wer es durchzieht, wird erfolgreich sein.»

© dpa-infocom, dpa:260110-930-524193/1
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