Sprung ins kühle Nass: Vielerorts haben Menschen Abkühlung in Freibädern gesucht. (Symbolbild)
Rolf Vennenbernd/dpa
Sprung ins kühle Nass: Vielerorts haben Menschen Abkühlung in Freibädern gesucht. (Symbolbild)
Hitze

Saarland knackt 35-Grad-Marke

Erstmals in diesem Jahr zeigt das Thermometer mehr als 35 Grad – Spitzenreiter ist das Saarland. Am Freitag könnte es laut Wetterdienst noch heißer werden.

Schattige Plätzchen sind gefragt gewesen – und es wird noch heißer: In weiten Teilen Deutschlands ist der Donnerstag schweißtreibend gewesen. Das erste Mal in diesem Jahr wurde die 35-Grad-Marke geknackt. Am wärmsten war es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Südwesten.

Der bundesweite Spitzenwert sei an der Station Saarbrücken-Burbach mit 35,6 Grad gemessen worden, sagte ein DWD-Sprecher am Abend. Dabei handelt es sich um einen vorläufigen Wert. In Müllheim am Oberrhein sind es 35,4 Grad gewesen. In Rheinau-Memprechtshofen nahe der französischen Grenze stieg das Quecksilber auf einen vorläufigen Wert von 35,1 Grad. 

Vor allem in Ballungsräumen rechneten die Meteorologen mit einer sogenannten tropischen Nacht – das heißt: Die Temperatur fällt nicht unter 20 Grad. Im Westen und im Nordwesten könne es einzelne, teils kräftige Gewitter mit Starkregen geben.

Das sind die bisherigen Höchstwerte

Vom bisherigen Temperaturrekord sind diese Zahlen jedoch noch entfernt. Dieser wurde am 25. Juli 2019 in Tönisvorst und Duisburg-Baerl gemessen: 41,2 Grad zeigte das Thermometer damals an. Der höchste jemals im Monat Juni gemessene Wert wurde ebenfalls 2019 gemessen: 39,6 Grad registrierten die Wetterexperten am 30. Juni in Bernburg in Sachsen-Anhalt.

Die bisher höchste gemessene Temperatur im laufenden Jahr betrug 33,4 Grad in Waghäusel-Kirrlach (Baden-Württemberg) am 26. Mai.

Am Freitag sollen die Temperaturen laut Vorhersage noch einmal steigen. Im Westen und Südwesten können bis zu 38 Grad erreicht werden. Verbreitet werden 30 bis 35 Grad erwartet. Der DWD sprach von schwülheißem Wetter. Vor allem in den westlichen und südwestlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen seien ab den Nachmittagsstunden einzelne kräftige Gewitter möglich – örtlich drohe Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel.

© dpa-infocom, dpa:260618-930-240750/5
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