Dieter Bohlen möchte Modern Talking wieder aufleben lassen - und hat sich dafür bei Thomas Anders gemeldet, wie er erzählt (Archivbild).
Katja Lenz/dpa
Dieter Bohlen möchte Modern Talking wieder aufleben lassen - und hat sich dafür bei Thomas Anders gemeldet, wie er erzählt (Archivbild).
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Dieter Bohlen will Modern Talking wieder aufleben lassen

Sie waren das Kult-Duo der 80er-Jahre. Jetzt möchte Dieter Bohlen die Band Modern Talking noch einmal aufleben lassen. Dafür hat er sich bei Thomas Anders gemeldet, sagt er.

Dieter Bohlen (72) hat eigenen Worten zufolge seinem früheren Modern-Talking-Kollegen Thomas Anders (63) ein Angebot zur erneuten Zusammenarbeit gemacht. «Ich finde es Kinderkacke, wenn man seit vielen Jahren wegen irgendwas, was Thomas mal gemacht hat oder was ich gemacht habe, nicht zumindest mal darüber nachdenkt, unseren gemeinsamen Erfolg noch mal aufleben zu lassen», sagte Bohlen der «Bild».

Bohlen und Anders hatten in den 1980er Jahren als Pop-Duo mit Hits wie «You're My Heart, You're My Soul», «Brother Louie» oder «Cheri Cheri Lady» große Erfolge. 1987 trennten sie sich im Streit. Ein Comeback gab es zwischen 1998 und 2003. Die beiden erfolgreichen Musiker waren sich seitdem nicht mehr sehr grün. 

Bohlen erzählt von einem weltweiten Interesse, die es an Modern Talking gebe. Ihm seien von einem internationalen Konzert-Veranstalter zehn Auftritte angeboten worden, es habe Vorschläge zu einer Dokumentation über Modern Talking sowie zu einem Musical gegeben, sagt Bohlen. «Nicht ich allein bin Modern Talking. Wir beide sind Modern Talking. Deswegen habe ich Thomas gefragt, ob wir nicht wieder was gemeinsam machen wollen.»

Der DSDS-Juror führt aus: «Die Idee mit dem Musical finde ich ganz gut, Thomas, glaube ich, auch. Bei möglichen gemeinsamen Auftritten sind wir noch unterschiedlicher Meinung. Ich möchte sie machen. Für die Fans und für unsere gemeinsame Geschichte.» Bohlen sieht vor allem im Ausland, etwa in Südamerika oder Osteuropa, große Erfolgsaussichten für Modern Talking. Doch auch in Deutschland könnten er und Anders im Zusammenschluss noch einmal gemeinsam Stadien füllen, vermutet er. «Es soll ja kein klassisches Comeback werden. Eher ein Geschenk an unsere Fans, weltweit. Ein letztes gemeinsames Aufleuchten einer Band, die längst Pop-Geschichte ist.» 

Der Ball liege nun bei Anders, erklärte Bohlen. «Meine Hand ist ausgestreckt.» Von Anders, der in Koblenz lebt und seit Jahren als Solo-Künstler unterwegs ist, gab es zunächst kein öffentliches Statement dazu.

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