«Rose» gewinnt auch Günter Rohrbach Filmpreis
Ein Historiendrama über eine Frau, die sich im Dreißigjährigen Krieg als Soldat ausgibt, wird erneut ausgezeichnet. Was die Jury im Saarland an dem Film mit Sandra Hüller besonders hervorhebt.
Ein Historiendrama über eine Frau, die sich im Dreißigjährigen Krieg als Soldat ausgibt, wird erneut ausgezeichnet. Was die Jury im Saarland an dem Film mit Sandra Hüller besonders hervorhebt.
Das mehrfach prämierte Historiendrama «Rose» mit Schauspielerin Sandra Hüller hat den diesjährigen Günter Rohrbach Filmpreis im Saarland gewonnen. Der österreichische Kandidat für den Auslands-Oscar von Regisseur Markus Schleinzer handelt von einer Frau im 17. Jahrhundert, die sich im Dreißigjährigen Krieg als Soldat ausgibt und sich gegen gesellschaftliche Zwänge auflehnt.
Der Streifen entfalte «eine konzentrierte filmische Poesie und feiert dabei nicht zuletzt die Möglichkeiten des Kinos», teilte die Jury zur Preisverleihung in Neunkirchen mit. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. «Ein Film über den Mut, sich die eigene Geschichte nicht nehmen zu lassen – von Markus Schleinzer eindrucksvoll auf die Leinwand gebracht», hieß es.
Auch beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen war «Rose» zum besten Film gekürt worden. Hüller hatte bei der Berlinale im Februar den Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung gewonnen.
Weitere Preise vergeben
Die jeweils mit 3.000 Euro dotierten Darstellerpreise des Günter Rohrbach Filmpreises für die besten Schauspielleistungen gingen an Valerie Pachner für ihre Rolle in «Vier minus drei» und an Charly Hübner «Spaziergang nach Syrakus».
Vergeben wurden außerdem drei weitere Ehrungen:
Die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung vergibt den Preis in Zusammenarbeit mit der Stadt Neunkirchen in diesem Jahr zum 16. Mal. Er ist benannt nach dem renommierten Filmproduzenten Günter Rohrbach, der am 23. Oktober 1928 in Neunkirchen geboren wurde.
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