Hochklassiger Start für Berlin und Mannheim im Halbfinale
Beim Start der DEL-Halbfinalserien bieten die Teams ein Eishockey-Spektakel. Mannheim gewinnt knapp, Berlin deutlich. Am Freitag geht es in München und Köln weiter.
Beim Start der DEL-Halbfinalserien bieten die Teams ein Eishockey-Spektakel. Mannheim gewinnt knapp, Berlin deutlich. Am Freitag geht es in München und Köln weiter.
Titelverteidiger Eisbären Berlin ist mit einem spektakulären 6:3 (2:1, 3:1, 1:1) gegen Hauptrundensieger Kölner Haie ins Playoff-Halbfinale gestartet. In der anderen Serie holte der sich der Hauptrundenzweite Adler Mannheim durch ein 3:2 (1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen den EHC Red Bull München in einem ebenfalls hochklassigen Spiel den ersten von vier zum Weiterkommen benötigten Siegen.
Den entscheidenden Treffer erzielte Adler-Kapitän Marc Michaelis in der rasanten Overtime, in der Mannheims Nationaltorhüter Maximilian Franzreb über sich hinauswuchs. «Das war geil», kommentierte Stürmer Justin Schütz bei MagentaSport und prophezeite «eine Schlacht» für das zweite Spiel am Freitag in München.
Berlins Youngster Kretzschmar mit seinen ersten DEL-Toren
Beim überraschend deutlichen Berliner Erfolg schoss der 19 Jahre alte Moritz Kretzschmar seine beiden ersten Tore (7. Minute/36.) überhaupt in der Deutschen Eishockey Liga. Stürmer Eric Hördler bekam einen Check gegen den Kopf und musste bereits im ersten Drittel verletzt vom Eis.
Die Eisbären hatten im Vorjahr die Finalserie gegen die Haie dominiert und dabei die letzten drei Siege jeweils mit 7:0 eingefahren. In diesem Jahr galten die Voraussetzungen vor dem Halbfinale indes als ausgeglichen. Den Torreigen eröffnete ausgerechnet ein Patzer des Haie-Keepers Janne Juvonen, der nicht nur zum besten Torhüter, sondern auch zum besten Spieler überhaupt der Liga gekürt worden war.
Obwohl Köln die Hauptrunde souverän gewonnen hatte, fand das erste Spiel der Best-of-seven-Serie wegen des langfristigen Belegungsplans der Kölner Arena in Berlin statt. «Dass das Heimrecht getauscht wurde, kam uns zugute. Wir planen aber mit einer langen Serie», sagte Nationalstürmer Marcel Noebels. Die Entscheidung fiel im zweiten Drittel, als den Eisbären zwei Tore binnen 66 Sekunden gelangen.
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