Nach EM-Titel: Johannes Liebmann spricht über seine Ziele
Johannes Liebmann ist der Jungstar im deutschen Schwimmen. Nach seinem EM-Gold über 800 Meter Freistil äußert er sich dennoch auch selbstkritisch.
Johannes Liebmann ist der Jungstar im deutschen Schwimmen. Nach seinem EM-Gold über 800 Meter Freistil äußert er sich dennoch auch selbstkritisch.
Die historische Bedeutung seines Erfolgs für das deutsche Schwimmen kannte Johannes Liebmann gar nicht. Als erster Deutscher darf sich der 19-Jährige Europameister über 800 Meter Freistil nennen. «Das wusste ich nicht. Das hört sich super an - mega», sagte Liebmann, als er in der Interviewzone des Centre Aquatique Olympique darauf angesprochen wurde.
Liebmann ließ die etablierte Konkurrenz wie Vizeweltmeister Sven Schwarz aus Hannover, der Zweiter wurde, den starken Ungarn Zalan Sarkany oder Olympiasieger Daniel Wiffen hinter sich. Trotzdem blieb der Europarekordhalter bei aller Freude über den Erfolg auch selbstkritisch.
Liebmann: «Ich sehe immer noch viele Fehler bei mir»
Als er nach Zielen für seine Karriere gefragt wurde, sagte Liebmann: «Ich bin nicht so gut im Ziele setzen, aber besser werden ist auf jeden Fall das Hauptziel. Ich glaube, da ist auch ein bisschen Potenzial. Ich sehe immer noch viele Fehler bei mir.»
Bei der EM in Paris zählt er auch über 1500 Meter zu den großen Favoriten. Niemand war in diesem Jahr auf der längsten Beckendistanz schneller als der Schwimmer, der in Magdeburg bei Langstreckenbundestrainer Bernd Berkhahn trainiert. Die Vorläufe stehen am Freitag an.
© dpa-infocom, dpa:260813-930-521903/1
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten